Nationalmannschaft: Löw hält an seiner Nominierungsstrategie fest

Nationalmannschaft: Löw hält an seiner Nominierungsstrategie fest

Nationaltrainer Jogi Löw hat seinen Kader für die beiden letzten Länderspiele des Jahres gegen die Schwergewichte England (9. November) und Frankreich (14. November) benannt. Er führt dabei seine Strategie fort. In der Nationalmannschaft setzt er auf bewährte Kräfte und lässt keinen seiner arrivierten und verdienten Spieler fallen. Auf der Linksverteidigerposition ist Löw auf der Suche nach einem Back-Up für den verletzten Jonas Hector.

Genau vor einem Jahr standen Mario Götze und Ilkay Gündogan zuletzt im Kader der Fußballnationalmannschaft. Im Anschluss begann für beide eine lange Leidenszeit. Götze hatte mit einer Stoffwechselproblematik, Gündogan mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen. Vor dem Start ist ins WM Jahr 2018 ist ihre Nominierung auch ein bekannter Vertrauensbeweis von Löw. Der Mittelfeldmann von Manchester City absolvierte nach seiner Verletzung erst ein Spiel über die volle Distanz. Der Schütze des goldenen WM-Tores 2014, Mario Götze, ist bei Borussia Dortmund wieder ein fester Bestandteil der ersten Elf. Das Einzige, was ihm noch ein wenig abgeht, ist seine Torgefährlichkeit. Beide sollen die Zeit in der Nationalmannschaft nutzen, um wieder einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, schließlich sind beide in Top-Form für die DFB-Elf fast unersetzbar.

Halstenbergs Nominierung macht Sinn

Viele waren ob der Nominierung von Neuling Marcel Halstenberg überrascht, doch die Berufung macht absolut Sinn. Der Linksverteidiger von RB Leipzig hat seine Leistungen weiter stabilisiert und verbessert. Er bietet auf der Problemposition eine echte Alternative, nachdem Jonas Hector weiterhin ausfällt und Löw nach wie vor einen großen Bogen um BVB-Kapitän Marcel Schmelzer macht. Halstenberg wird sich die Rolle gegen England und Frankreich wohl mit Herthas Marvin Plattenhardt teilen, der die Aufgabe zuletzt in der Qualifikation ausfüllte.

Gomez muss vorerst weichen

Nicht im Kader ist Mario Gomez. Der Stürmer, der nach der WM 2018 seine Nationalmannschaftskarriere beenden will, muss derzeit Sandro Wagner und Timo Werner den Vorzug lassen. Auch er fahndet nach einer Verletzung noch nach seiner Form der vergangenen Rückrunde. Doch auch Gomez darf sich sicher sein, dass er noch eine Chance erhält auf den WM-Zug aufzuspringen, denn Löws Umgang mit seinen verdienten Problemfällen sollte spätestens jetzt hinlänglich bekannt sein.

Das DFB-Aufgebot gegen England und Frankreich

Tor: Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris St. Germain)

Abwehr: Jerome Boateng (Bayern München), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Marcel Halstenberg (RB Leipzig), Mats Hummels (Bayern München), Joshua Kimmich (Bayern München), Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (Bayern München)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Emre Can (FC Liverpool), Julian Draxler (Paris St. Germain), Mario Götze (Borussia Dortmund), Ilkay Gündogan (Manchester City), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Mesut Özil (FC Arsenal), Sebastian Rudy (Bayern München), Leroy Sane (Manchester City), Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), Sandro Wagner (1899 Hoffenheim), Timo Werner (RB Leipzig), Amin Younes (Ajax Amsterdam)

Auch weil Marcel Halstenberg mit RB Leipzig jetzt regelmäßig in der Champions League im Einsatz ist, wurde er von Jogi Löw nominiert.

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