Nach Saarbrücken-Wunder: Diese Viertligisten schafften es zuletzt ins DFB-Pokal-Viertelfinale

Nach Saarbrücken-Wunder: Diese Viertligisten schafften es zuletzt ins DFB-Pokal-Viertelfinale

Christopher Schorch tritt an und verwandelt den Elfmeter. Der Jubel kennt keine Grenze mehr. Der 1. FC Saarbrücken schlägt den Karlsruher SC im Elfmeterschießen mit 5:3 und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Und das, obwohl die Kicker aus der südwestlichen Ecke Deutschlands nur in der Regionalliga kicken. Nach dem SSV Jahn Regensburg (3:2) und dem 1. FC Köln (3:2) musste nun also auch der KSC seinen Pokaltraum nach dem Duell mit dem FCS begraben. Dass Viertligisten es bis unter die besten 8 des Wettbewerbs schaffen, ist nicht selbstverständlich. Wir haben uns daher mit den FCS-Vorgängern der letzten 25 Jahre beschäftigt.

Holstein Kiel, 2011/12

Energie Cottbus (3:0, 2. Bundesliga), MSV Duisburg (2:0, 2. Bundesliga) und FSV Mainz 05 (2:0, Bundesliga) hießen die Stationen auf dem Weg von Holstein Kiel ins Viertelfinale der DFB-Pokal-Saison. Das Phänomenale daran: Die Störche, die damals in der Regionalliga Nord kickten, blieben bis in die Runde der letzten 8 Mannschaften ohne Gegentor. So weit, so gut. Doch im Viertelfinale sollte der Traum der Holsteiner dann ein Ende haben. Die damals beste Mannschaft Deutschlands, Borussia Dortmund, siegte im Kieler Stadion mit 4:0. Schon früh ließ der Favorit damals keine Zweifel an einem Halbfinal-Einzug aufkommen. Robert Lewandowski und Shinji Kagawa sorgten bereits nach 18 Minuten für die 2:0-Führung des BVB. Lucas Barrios und Ivan Perisic stellten dann den Endstand her. Grämen braucht sich Holstein Kiel aber nicht, schließlich gewann die Borussia am Ende sogar den Cup und außerdem nahm der Klub für die Viertelfinal-Teilnahme eine hübsche 7-stellige Summe ein.

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1.FC Magdeburg, 2000/01

Ähnlich wie Holstein Kiel in der Saison 2011/12 scheiterte auch der 1. FC Magdeburg 2000/01 im Viertelfinale am späteren Sieger. Mit 0:1 musste sich der Klub aus Sachsen-Anhalt dem FC Schalke 04 geschlagen geben. Jörg Böhme erzielte nach 34 Minuten, ausgerechnet per Elfmeter, das goldene Tor der Partie. Für den damaligen Oberligisten aus Magdeburg blieb dennoch der Rückblick auf eine überragende DFB-Pokal-Saison. Schließlich hatte der FCM auf dem Weg ins Viertelfinale nicht irgendwelche durchschnittlichen Zweitligisten ausgeschaltet. In der ersten Runde fegten die Blau-Weißen den 1. FC Köln mit 5:2 aus dem Stadion. In Runde 2 wartete dann der vermeintliche Endgegner auf Magdeburg: Der FC Bayern München. Doch der amtierende Deutsche Meister schaffte es nicht, sich beim Oberligisten durchzusetzen und scheiterte sensationell mit 4:2 im Elfmeterschießen. Ebenfalls äußerst spannend wurde es in der nächsten FCM-Partie gegen den Karlsruher SC. Auch hier reichten 90 Minuten nicht aus, um einen Sieger zu finden. Erst in der Verlängerung siegte Magdeburg mit 5:3 und bescherte sich damit selbst einen enormen Geldregen. Neben dem Viertelfinal-Einzug gelang dem FCM damals außerdem die Rückkehr in die drittklassige Regionalliga.

Schalteten damals den FC Bayern München aus – die Spieler des 1. FC Magdeburg

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