MSV Duisburg: Lizenz- und Kader-Nöte

MSV Duisburg: Lizenz- und Kader-Nöte

Dieser Abstieg tut mal so richtig weh! Der MSV Duisburg ist zum 3. Mal seit 2013 in die 3. Liga abgestiegen und wieder einmal beginnt an der Wedau das große Basteln. Sowohl in der Finanzabteilung der Zebras als auch bei der sportlichen Leitung, denn in beiden Bereichen gibt es viel Arbeit. Ob der MSV die Lizenz für die 3. Liga bekommt ist noch offen, außerdem stehen aktuell nur 8 Leute im Kader der Duisburger.

 28 Jahre Bundesliga, 22 Spielzeiten in der 2. Liga und nun nur noch in der 3. Liga – die ganze Stadt Duisburg zittert um seinen MSV. Der 3. Abstieg innerhalb von nur 6 Jahren ist für die Meidericher die bisher größte Aufgabe. Wieder einmal muss der Klub Geld für die Lizenz zusammenkratzen, um überhaupt in der 3. Liga starten zu dürfen. Sonst droht die Regionalliga!

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Laut Medienberichten fehlen den Duisburgern derzeit 3,7 Mio. €. Wo die Kohle herkommen soll, ist noch offen. Allerdings ließ die Stadt bereits durchblicken, dass sie bereit ist eine Mio. € dazuzusteuern, damit die Stadionmiete von jährlich 600.000 € auf 50.000 € gesenkt werden kann.

Besonders bitter ist der Wegfall eines Großteils der TV-Gelder. In der 3. Liga kassiert der MSV 1,25 Mio. € pro Saison, in der 2. Bundesliga wären es fast 8 Mio. € gewesen.

Scepanik erster Neuzugang?

Die krassen finanziellen Einschnitte wirken sich natürlich auch auf den Kader für die Spielzeit 2019/20 aus. Zum jetzigen Zeitpunkt haben nur 8 Spieler einen Vertrag bei den Zebras: Fabian Schnellhardt, Ahmet Engin, Lukas Daschner, Sebastian Neumann, Joseph-Claude Gyau, Migel-Max Schmeling, Jonas Brendieck und Thomas Blomeyer.

Alle anderen Spieler werden den Verein (wahrscheinlich) verlassen. Laut Manager Ivica Grlic gestalten sich die Vertragsgespräche mit denen, die noch über einen Verbleib nachdenken, „äußerst kompliziert“. Der Grund: Es fehlen finanzielle Argumente, weil keiner weiß, mit welchem Etat der MSV in die Saison geht.

Für einen Spieler ist der Sprung zum MSV Duisburg jedoch ein Aufstieg. Lukas Scepanik soll der erste Neuzugang der Meidericher sein. Bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Der Flügelspieler kickte in der abgelaufenen Saison beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen. In 31 Spielen kam der gebürtige Kölner auf 4 Tore und 7 Assists. Ausgebildet wurde der 25-Jährige in der Jugend des 1. FC Köln.

Soll der erste Neuzugang des MSV sein – Lukas Scepanik (l.)

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