Montagsspiele in der Bundesliga! Pro und Contra

Montagsspiele in der Bundesliga! Pro und Contra

Der neue, fette TV-Vertrag der Premier League hat die Bundesliga (Alle Bundesliga-Wetten) in Betriebsamkeit versetzt. Seit dieser Saison gibt es 5 Montagsspiele in der Bundesliga. Die weitere Zerstückelung der Spieltage soll der besseren TV-Vermarktung dienen. In den aktiven Fanszenen regt sich großer Widerstand. Vor dem ersten offiziellen Montagsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig stellen wir die Vor- und Nachteile der Partien am Wochenanfang gegenüber.

Pro

Eurosport überträgt alle 5 Montagsspiele in der Saison 2017/18 exklusiv. Das Mitbieten des Sportsenders um die Bundesligarechte hat den TV-Wettbewerb und gleichzeitig die Preise erhöht. Schön für die Kassenwarte der Bundesligaklubs. Im Wettbieten um die besten Spieler gibt es nun mehr Handlungsspielraum, um die Wettbewerbfähigkeit zu erhöhen, schließlich soll die viel zu groß gewordene Lücke zu der enteilten Premier League nicht noch größer werden. Gewinner sind einzig und alleine die Klubs, denn ihnen ist es auf den ersten Blick egal woher das Geld kommt.

Einige Vereine profitieren durchaus auch von einer längeren Ruhepause. So sollen in Zukunft vor allem Mannschaften berücksichtigt werden, die noch am Donnerstag in der Europa League aktiv sind. Statt bisher der meist üblichen 2 Tage, hätte sie nun 3 Tage zur Regeneration. In den ersten beiden Montagsspielen kommen so beispielsweise RB Leipzig und Borussia Dortmund in den Genuss von einem Tag mehr Pause zwischen 2 Spielen. Was man der DFL bei der Spielplangestaltung zugutehalten muss, ist die Tatsache, dass es nur noch 2 englische Wochen (anstatt 4 in 2016/17) gibt.

Contra

Ein Spieltag an einem weiteren Werktag erschwert es den Fans zusätzlich ihren Verein live im Stadion zu sehen. Dass diese Spiele regelmäßig ausverkauft sind, ist eher nicht vorstellbar. Würde man die Stadionbesucher eines Montagsspiels fragen, ob sie lieber am Wochenende ihr Team anfeuern, man würde höchstwahrscheinlich breite Unterstützung erfahren. Schon bei Spielen im DFB-Pokal unter der Woche sind die Partien nur selten ausverkauft. Weniger Fans ziehen eine schlechtere Stimmung und weniger Zuschauereinnahmen für die Vereine nach sich. Diese Mindereinnahmen würden die Vereine aber locker wieder durch die steigenden TV-Gelder mehr als ausgleichen. Die Leidtragenden wären ausschließlich die Fans. Auch diesem Grund haben die aktiven Fanszenen der demnächst beteiligten Vereine zum Boykott der Spiele aufgerufen.

Fazit

Es geht ums Geld. Bei der Kommerzialisierung der Bundesliga spielen die Interessen der Fans nur eine untergeordnete Rolle. Die Bundesliga will im Vergleich zur Premier League konkurrenzfähig bleiben. Es muss ein Kompromiss gefunden werden, mit dem beide Seiten leben können. Zum einen müssen die TV-Einnahmen gesteigert werden, um weiterhin die besten Fußballer in Deutschland halten zu können. Zum anderen müssen die Fans in die Diskussion und Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Schließlich sind sie es, die Woche für Woche die Stadien füllen und ein gutes Argument liefern, deutschen Bundesliga-Fußball als einen der stimmungsvollsten in Europa zu verkaufen.

Die bisher terminierten Montagsspiele 2017/18

19.02.2018, Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund

26. 02.2018, Borussia Dortmund – FC Augsburg

12.03.2018, Werder Bremen – 1. FC Köln

Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig lautet das erste offizielle Montagsspiel der Bundesliga 2017/18.
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