Die Entdeckung der WM-Quali: Medien feiern Kimmich

Die Entdeckung der WM-Quali: Medien feiern Kimmich

Der Außenverteidiger des FC Bayern München hat sich mit seinem 3. Tor beim 3:1-Erfolg in Nordirland in seinem 23. Länderspiel wohl ohne Frage sein persönliches WM-Ticket gesichert. Wenn sich Joshua Kimmich (22) auf dem Weg zur WM nicht verletzt, ist er bei Joachim Löw gesetzt und ein echter Hoffnungsträger. Der Bundestrainer adelt den besten Vorarbeiter der WM-Qualifikations-Kampagne bereits.

9 Tor-Vorlagen in 9 WM-Qualifikationsspielen – Auf einen solchen Wert kommen in Fußball-Europa weder Belgiens Regisseur Kevin de Bruyne (26 / 5 Assists) noch Dänemarks Antreiber Christian Eriksen (25 / 4 Tor-Vorarbeiten). Bayern Münchens Shootingstar Joshua Kimmich ist der beste Vorbereiter der gesamten europäischen WM-Qualifikations-Serie. Mit 3 Toren, davon eins beim 3:1-Erfolg am Donnerstagabend gegen Nordirland in Belfast, unterstrich der Außenverteidiger Torgefährlichkeit und Flexibilität.

Löw lobt Kimmich: „Unglaublich positive Erscheinung“

Bundestrainer Joachim Löw (57) wird daher nicht müde, die Entdeckung der Euro 2016 aus deutscher Sicht in höchsten Tönen zu loben. „Jo“, so erklärte ein nach der besiegelten 19. deutschen WM-Teilnahme sichtlich entspannter Joachim Löw nach dem Spiel im RTL-Studio, „ist ein Spieler, der unglaubliche Wege geht und er ist innerhalb unserer Mannschaft eine unglaublich positive Erscheinung.“ Die internationale Presse huldigte dem früheren Stuttgarter und Leipziger am Freitag. „Kimm-Credible“, jubelte etwa das britische Massenblatt The Sun, „Joshua Kimmich, Sandro Wagner und Sebastian Rudy feuern Deutschlands 2. Garnitur zum Sieg.“ Die spanische Sportzeitung Marca sah „einen großartigen Kimmich.“

Der 2-malige Träger der für Nachwuchsfußballer renommierten Fritz-Walter-Medaille ist seit seinem Debüt am 29. Mai 2016 beim 1:3 in Augsburg gegen die Slowakei aus dem Aufbauspiel der deutschen Mannschaft nicht wegzudenken. Ließ ihn Löw in den ersten beiden Euro-Gruppenspielen gegen die Ukraine (2:0) und Polen (0:0) noch auf der Bank, so bestritt Kimmich seit dem Vorrunden-Finale gegen Nordirland (1:0) alle 22 Pflicht- und Freundschafts-Länderspiele des DFB-Teams – inklusive des erfolgreichen Confederations-Cup – über die vollen 90 Minuten.

Bester Vorbereiter in Europas WM-Quali

Wesentlich effektiver als in der Innenverteidigung, wo Kimmich u. a. beim glücklichen 2:1-Erfolg in Prag gegen Tschechien agierte, erwies sich der Wahl-Münchner auf der rechten Außenbahn. Als Flankengeber setzte Kimmich die deutschen Spitzen um Sandro Wagner optimal in Szene. Beim 7:0-Heimerfolg gegen San Marino legte er gleich 4 Treffer vor. Insgesamt war „Jo“ an 12 der 38 (!) DFB-Treffer in der Gruppe C beteiligt.

Kimmich jagt den Rekord von Berti Vogts

Kimmich winkt laut Kicker ein DFB-Rekord. 22 Länderspiele bestritt er in Folge über 90 Minuten. Damit liegt er vor Doppel-Weltmeister Franz Beckenbauer (72) auf Rang 2 der ewigen DFB-Rangliste. Bleibt Kimmich verletzungsfrei, jagt er die Bestmarke von Berti Vogts. Der ehemalige Bundestrainer verpasste in 34 Auftritten zwischen März 1969 und April 1971 keine einzige Länderspiel-Minute. Die Titelverteidigung 2018 in Russland wird dank Kimmich zur Mission Kimpossible. Im RTL-Interview schloss er sich augenzwinkernd der Meinung seines Münchner Teamkollegen Sebastian Rudy („Wir fahren zur WM, um was zu reißen“) an: „Weltmeister? Wenn der Sebastian das sagt, dann probieren wir das…“

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Dass er mit der Nationalmannschaft ganz oben bleiben will, zeigte Joshua Kimmich schon bei seinem Länderspiel-Debüt gegen die Slowakei an.

 

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