Mesut Özil: Das sind seine Wechsel-Optionen

Mesut Özil: Das sind seine Wechsel-Optionen

Das Jahr von Mesut Özil endet wahrscheinlich ein wenig traurig. Erst die sagenumwobene WM mit der filmreifen Nachbearbeitung durch den DFB und den Spieler selbst, dann die quasi Ausbootung beim FC Arsenal durch Trainer Unai Emery. Was bleiben dem 92-maligen Ex-Nationalspieler als Top-Verdiener der Gunners für Alternativen. Wir machen das, was alle machen – spekulieren.

Die Worte von Unai Emery müssen wie eine schallende Ohrfeige für Mesut Özil geklungen haben. Nach dem nicht unwichtigen Derby im eher unbeliebten League Cup äußerte sich der Trainer wie folgt: „Es war eine taktische Entscheidung, weil ich davon überzeugt war, dass die Spieler, die heute auf dem Platz standen, die Besten für dieses Partie waren“, sagte der Coach im Anschluss an die Partie.

Wenig später kamen erste Gerüchte über eine Ausleihe des gebürtigen Gelsenkircheners im Januar auf. Das exorbitante Gehalt des Mittelfeldspielers (350.000 £ in der Woche) und die lange Vertragslaufzeit (bis 2021) machen einen Wechsel kompliziert. Das könnten Özils Optionen sein:

Bei Arsenal bleiben

Er könnte seinen Vertrag mindestens bis zum nächsten Sommer aussitzen und schauen was passiert. Dass sich die Wege von Trainer und Verein allerdings in Kürze trennen, ist unwahrscheinlich. Mit zwischenzeitlich 22 ungeschlagenen Spielen liefert der spanische Coach gute Arbeit. Aber im Fußball kann es manchmal auch ganz schnell gehen. Allerdings wird auf der Trainerbank der Gunners Kontinuität gelebt. Will Özil bei wichtigen Spielen auf dem Platz stehen und regelmäßig spielen, ist das keine Option. Seine Ablöse und vielleicht auch seine Forderungen würden möglicherweise etwas geringer ausfallen als noch jetzt im Winter, was den Kreis der interessierten Klubs erhöhen könnte.

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Eine Flucht im Winter

Die Londoner möglichst schnell zu verlassen, würde natürlich einer Flucht gleichkommen. Dass ein Verein im Winter eine hohe Ablöse auf den Tisch legt, um Özil fest zu verpflichten ist nach dem letzten halben Jahr mit Verletzungen und der Ausbootung wohl ausgeschlossen. Allenfalls den verrückten Chinesen wäre so etwas zuzutrauen. Geht man die liquiden Top-Vereine in Europa durch, dann landet man schnell in Italien. So berichtet die englische Sun, dass Inter Mailand an einem „Sensationsdeal“ arbeite.

Apropos verrückt: Angeblich soll auch ein Wechsel zum Klub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (Basaksehirspor) im Raum stehen. Erdogan hat den Klub vor ein paar Jahren als Instrument für seine Politik auserkoren. Nach der Foto-Affäre, der misslungenen Aufarbeitung in Deutschland und dem anschließenden Rücktritt des Spielers nach der WM aus der Nationalmannschaft sagte der Präsident nach einer Fraktionssitzung seiner AKP in Ankara im Juli: „Seine Haltung ist national und patriotisch. Ich küsse seine Augen. Sie können unser gemeinsames Foto nicht hinnehmen. Ich stehe hinter Mesut aufgrund seiner Äußerungen.“ Vielleicht gewährt er ihm jetzt auch sportliche Obhut. Für Özil wäre die türkische Süper Lig allerdings sportlich auch ein riesen Rückschritt.

Mesut Özil
Mesut Özil musste bei Arsenal zuletzt häufiger als gewöhnlich auf der Bank oder der Tribüne Platz nehmen. Offiziell fehlte er u.a. wegen Rückenproblemen.

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