Mbappé: Darum macht ein Wechsel zu Real Madrid Sinn

Mbappé: Darum macht ein Wechsel zu Real Madrid Sinn

Kylian Mbappé vom AS Monaco gilt als eines der größten Sturmtalente der Welt. Einige vergleichen ihn schon jetzt mit Thierry Henry. Dass der Youngster im Sommer wechselt, scheint schon beschlossene Sache. Laut spanischer Medien ist auch das Ziel so gut wie sicher. Real Madrid soll der auserwählte und auch sinnvollste Klub für das Juwel sein.

Noch 2 Jahre hat Mbappé einen gültigen Vertrag beim AS Monaco. Diesen wird er nicht erfüllen. Zwar macht sich der Klub Hoffnungen auf einen Verbleib bis zum Sommer 2018, doch im Rennen um die Verpflichtung dürfte hinter den Kulissen schon jetzt ein Wettbieten der Top-Klubs stattfinden. Am Ende wird Real Madrid höchstwahrscheinlich die sportlichen sowie monetären Argumente auf seiner Seite haben.

In der Ligue 1 stößt der pfeilschnelle Angreifer schon jetzt an seine Grenzen. Für den Monegassen erzielt er 2016/17 in 39 Spielen 24 Tore, weitere 11 Tore legte er auf. Selbst auf Champions League-Niveau mischt er problemlos mit. Die Entwicklung von Mbappé ist rasant.

In der spanischen La Liga trifft er mit Zinedine Zidane nicht nur auf einen Landsmann als Trainer, sondern auch auf den größten Fußballer Frankreichs und die beste Ansammlung an Kickern in Europa. Zidane wird wissen, wie er Mbappé in eine Mannschaft voller Top-Stars zu integrieren gedenkt und ihn zu einem der besten Stürmer der Welt machen.

Hoher Druck

Klar, wäre der Druck für den 18-Jährigen in Spaniens Hauptstadt enorm. Nicht zuletzt wenn er für eine Rekordablöse wechseln sollte. Allerdings kann er in seinem jungen Alter noch viel lernen. Und das wird er gewiss von Offensivstars wie Cristiano Ronaldo (32) und Karim Benzema (29). Die beiden altgedienten Real-Größen haben darüber hinaus genau das richtige Alter, um den Stab irgendwann an Mbappé weiter zu geben.

In der laufenden Saison gab es außerdem um Benzema und Alvaro Morata immer wieder mal Zweifel. Morata liebäugelt mit einem Wechsel, um endlich irgendwo Stürmer Nummer 1 zu sein. Benzema kämpft mit der schlechtesten Tor-Quote seit seiner Premieren-Saison 2009/10 bei den Spaniern. Mbappé wäre also keine Verpflichtung, um einem Konkurrenten um den Champions League-Titel auszustechen, sondern er könnte die Lücke schließen, die durch den Verlust sportlicher Qualität oder durch einen Abgang entstehen würde.

Nicht nur bei Real Madrid kann er mittelfristig eine neue Ära einläuten. Mit seinen Nationalmannschaftskollegen Ousmane Dembele von Borussia Dortmund und Anthony Martial von Manchester United hat er das in der französischen Nationalmannschaft schon längst getan.

Anthony Martial
Talentschmiede Monaco: 2015 wechselte Anthony Martial für € 50 Mio. zu Manchester United.
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