Mario Balotelli: Warum das „Star-Sein“ aufgeben?

Mario Balotelli: Warum das „Star-Sein“ aufgeben?

Es ist ruhig um Skandalprofi Mario Balotelli geworden – zumindest was die Schlagzeilen über ihn außerhalb des Fußballplatzes angeht! Der 27-jährige Torjäger scheint sich seit seinem Wechsel vom FC Liverpool zu OGC Nizza im August 2016 tatsächlich nur noch auf das Fußballspielen zu konzentrieren. Und das ist auch gut so. Denn dass Balotelli einiges drauf hat, konnte der Italiener in seiner Karriere schon mehrfach unter Beweis stellen.

Gut ist auch, dass sich Balotelli im letzten Jahr für den „Rückschritt“ nach Nizza entschieden hat. Nachdem er zuvor ausschließlich bei internationalen Top-Klubs am Ball war (Inter Mailand, AC Mailand, Manchester City, FC Liverpool), vor allem in Liverpool nicht glücklich wurde und eine schwache Torquote vorzuweisen hatte (4 Tore in 28 Spielen), zog es ihn zum Klub an der Côte d’Azur.

Absoluter Leistungsträger unter Lucien Favre

Machte Mario Balotelli (rechts) wieder stark: Lucien Favre.

Und unter der Regie des ehemaligen Bundesliga-Trainers Lucien Favre (Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach) findet Balotelli zu alter Stärke zurück. In bisher 39 Partien für Nizza gelangen ihm 25 Tore und 2 Vorlagen. Allein in dieser Saison traf der 33-fache Nationalspieler (13 Tore) in 11 Pflichtspielen 8 Mal.

Man hat das Gefühl, dass Mario Balotelli die Ruhe gut tut, die er in Nizza genießen kann. Bei einem kleineren Klub in einer nicht so populären Liga steht er nicht mehr so im Rampenlicht. Da ist es einfacher, sich nur noch das Wesentliche zu fokussieren. Vor allem für einen Spieler wie Balotelli, der oft macht, was er will und nicht das tut, was man von ihm verlangt, scheint das ein wichtiger Faktor zu sein.

Erneuter Wechsel zu Top-Klub wäre falsch

Bei seinen Leistungen für Nizza ist es logisch, dass sich früher oder später auch wieder größere Vereine für den – ohne Wenn und Aber – hochbegabten Fußballer interessieren werden. Es ist auch klar, dass sich dann Balotelli Gedanken über einen Wechsel macht. Allerdings sollte er sich genau das besser mehr als einmal überlegen.

Denn: In Nizza hat er das, wovon er wohl immer geträumt hat. Balotelli ist der Star im Team, fühlt sich pudelwohl im Verein und in der Stadt. Er ist gesetzt und hat ein ruhiges sowie angenehmes Umfeld. Es wäre vielleicht unklug, diesen „Luxus“ wieder aufzugeben, um noch einmal einen Versuch bei einem größeren Klub zu starten. Dann wäre er womöglich wieder einer von Vielen. Und es ist gut vorstellbar, dass bereits in der Vergangenheit genau darin das Problem lag. Balotelli wollte immer der Star sein, in Nizza ist er es. Warum also das „Star-Sein“ aufgeben?

Heute Abend zu Gast bei PSG

Apropos Stars: Am heutigen Freitagabend (ab 20:45 Uhr) ist Balotelli mit Nizza zu Gast beim noch unbesiegten Starensemble von Paris Saint-Germain. Ist für Nizza im Parc des Princes etwas zu holen? Die Mannschaft von Lucien Favre spielt mindestens remis, Quote 5.50!

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