Neuer Mourinho-Vertrag: Woran sich The Special One messen lassen muss

Neuer Mourinho-Vertrag: Woran sich The Special One messen lassen muss

Die Mourinho-Ära bei Manchester United geht bis 2020 weiter. Einigen Klub-Legenden schmeckt das eher weniger. Paul Scholes, einst Publikumsliebling und heute Chef-Kritiker, hat sich offiziell noch nicht zur Vertragsverlängerung des Portugiesen geäußert. Doch seine Meinung ist hinlänglich bekannt. Holt José Mourinho aus den finanziellen Möglichkeiten wirklich noch zu wenig raus? Wir ziehen Bilanz.

Im Sommer 2016 trat José Mourinho an, um das Theater of Dreams wieder zum Träumen zu bringen. 1,5 Jahre später stehen League-Cup, Supercup (FA Community Shield) und die Europa League-Trophäe auf der Habenseite. Der Fußball mag bieder sein, aber es erfordert eine gehörige Portion Mut, dem Portugiesen die Klasse und den Erfolg abzusprechen. Paul Scholes bringt diesen des Öfteren auf, Mourinho kontert kühl:

„Sollte er mal Trainer werden, hoffe ich, dass er 25 Prozent der Erfolge feiert, die ich gefeiert habe. Dann hätte er um die 6 Titel.“

Der Maßstab seiner Vorgänger

Es fällt schwer, aus Mourinhos bisheriger Amtszeit eine eindeutige Prognose für die Zukunft abzuleiten. Nach dem früh gescheiterten Moyes-Experiment sowie 2 Jahren unter Altmeister Louis van Gaal mit viel Stagnation und nur einem Titel hatte „The Special One“ die Red Devils zurück in die Champions League geführt – was man bei Investitionen von 185 Mio. € mindestens erwarten durfte!

Vom Punkteschnitt auf Augenhöhe: José Mourinho (hinten) und Sir Alex Ferguson

Das Team um den 105 Millionen-Mann Paul Pogba gewann bislang 3 Titel. Aber: Eben keinen der obersten Kategorie! Die Mär, keine jungen bzw. eigene Talente zu fördern, kann man dagegen widerlegen. So sind Marcus Rashford und Jesse Lingard inzwischen fester Bestandteil der United-Elf, die noch Titelchancen im Pokal (alle FA Cup-Wetten) und in der Champions League (Achtelfinale gegen Sevilla) besitzt.

Fakt ist auch: Mit einem Schnitt von 2,09 Punkten pro Spiel sticht José Mourinho seine beiden Vorgänger klar aus. Sogar an die lebende Trainer-Legende Sir Alex Ferguson (Ø 2,07 Zähler), an dem eigentlich jeder Coach in Manchester gemessen wird, kommt er nach den ersten 100 Pflichtspielen heran.

Der Maßstab seines Rivalen

Viel mehr muss der seit Freitag 55-jährige Portugiese, dessen Mega-Vertrag (ca. 20 Mio. €) ihn zum vielleicht bestbezahlten Trainer macht, noch dem Vergleich mit seinem Intimfeind gerecht werden. Auf der anderen Seite der Stadt marschieren Pep Guardiola und ManCity mit Siebenmeilenstiefeln zum Premier League-Titel. Wird United in diesem Jahr Vizemeister hinter den Skyblues? Quote: 2.30.

Bekanntlich hatte Mourinho als Coach von Real Madrid gegen Guardiolas Barcelona häufig den Kürzeren gezogen. Seit die beiden Star-Trainer auf der Insel sind, gelang Mourinho nur einen Sieg in 4 Duellen mit dem Stadtnachbarn. Eine Bilanz, die sich ändern muss, wenn er die Kritiker verstummen lassen will.

Bei seinen letzten beiden Stationen in Madrid, wo er auch an seiner unbequemen Art gescheitert war, und Chelsea (2. Amtszeit) endete seine Ära im 3. Jahr. So gesehen steht Mourinho also eine wegweisende Saison 2018/19 bevor.

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