Manchester United: Darum sind die Red Devils Mittelmaß

Manchester United: Darum sind die Red Devils Mittelmaß

Die Spatzen pfeifen es auf der Insel schon fast von den Dächern. Verliert Manchester United die kommende Partie gegen den FC Liverpool, dürfte die Zeit von Trainer Ole Gunnar Solskjaer bei den Red Devils vorbei sein. In seiner Verantwortung hat sich die Mannschaft nicht weiterentwickelt. Im Gegenteil: Unter Jose Mourinho hatte die Elf vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt sogar mehr Punkte auf dem Konto. 

Grund genug für den Coach, sich zu seinem Ex-Verein ausführlich zu Wort zu melden. Wenig überraschend ließ er kein gutes Haar an den Darbietungen des englischen Rekordmeisters: „Ich wurde entlassen und hatte das vermutlich verdient, weil ich der Teammanager war. Aber die traurige Wahrheit ist, dass es schlimmer ist als vorher.“

Zahnlose Offensive

Genügend Zahlen bestätigen seine Aussage. 9 Spiele ist die Saison in der Premier League (alle Wetten zur Premier Leauge) alt. Manchester United hat in diesen Partien 8 Tore erzielt. Nach dem furiosen 4:0-Auftaktsieg gegen Chelsea schossen die Red Devils weder in der Premier League noch in der Europa League gegen Gegner wie FK Astana aus Kasachstan oder AZ Alkmaar aus den Niederlanden in einem Spiel mehr als einen Treffer. Im Sommer verließ mit Romelu Lukaku ein offensives Schwergewicht den Verein. Es wurde kein Ersatz verpflichtet. United verliert zu Null gegen Liverpool, Quote 3.20.

Transferkonzept ist ausbaufähig

In Sachen Transfers fand ein Umdenken statt. Seit vergangenem Sommer setzt Manchester United vermehrt auf junge Spieler von der Insel. Zielobjekte wurden daraufhin die beiden englischen Nationalspieler Harry Maguire (87 Mio. Euro Ablöse) und Aaron Wan-Bissaka (55 Mio. Euro). Der Waliser Daniel James (17 Mio. Euro) wechselte ebenfalls zu den Red Devils. Der Youngster (21 Jahre) von Swansea City überzeugte bislang mit 3 Treffern. Der Fokus aber wurde mit den beiden Verteidigern Maguire und Wan-Bissaka auf die Defensive gelegt. Nach den erwähnten Abgängen in der Offensive ein Fehler.

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Kein moderner Fußball

Arsene Wenger brachte es auf den Punkt. „Die Mannschaft hat keine Spielidee, keine Vorstellung von Pressing“, sagte der Franzose über das Team von Solskjaer. Mit nur rund 8 Balleroberungen pro Spiel ist Manchester United in dieser Disziplin Schlusslicht in der Premier League. Die Spieler kommen zu selten ins Gegenpressing und fahren zu wenige schnelle Gegenstöße. Das Team hat erst einen Treffer nach einem Konter erzielt.

Insgesamt leidet die Mannschaft an taktischen Defiziten. Sie hat Probleme, in den Strafraum einzudringen. Zwar bedeuten im Schnitt über 55% Ballbesitz Platz 3 in der Premier League, wenn aber nur etwas mehr als die Hälfte der Torschüsse (54%) im Strafraum abgefeuert werden, nützt auch der ganze Ballbesitz nichts. Zu allen spielerischen Problemen kommt hinzu, dass auch der ruhende Ball keine Waffe ist. Die Solskjaer-Elf hat noch keinen Treffer nach einer Standardsituation erzielt.

Hat seine liebe Müh und Not mit der problematischen Aufgabe bei Manchester United: Trainer Ole Gunnar Solskjaer.

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