Manchester City unter Pep: Kaufrausch ohne Ende

Manchester City unter Pep: Kaufrausch ohne Ende

Das Transferfenster ist seit einigen Tagen geschlossen, aber das hindert Manchester City nicht am Shoppen. Laut englischen Medienberichten wechselt der Brasilianer Fred von Schachtjor Donezk zu den Skyblues. Kostenpunkt: 57 Mio. €. Damit wachsen die Gesamtausgaben des Tabellenersten der Premier League weiter an. Geld spielt keine Rolle – seit der Amtsübernahme von Pep Guardiola erst Recht nicht.

Die Meisterschaft in England hat Manchester City bei 13 Punkten Vorsprung bereits in der Tasche. Im FA Cup (Titel-Quote 3.00) und der Champions League (Titel-Quote 4.25) ist das Team jeweils der Top-Favorit auf den Titelgewinn – und trotzdem wird das Starensemble weiterhin kräftig verstärkt. Pep Guardiola nutzt die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des Scheich-Klubs vollends aus und baut sich eine Super-Mannschaft zusammen.

Wechsel erfolgt im Sommer

Der nächste Spieler, der sich den Skyblues anschließen soll, ist Fred. Noch steht der Brasilianer bei Schachtjor Donezk unter Vertrag. Der ehemalige Trainer des ukrainischen Meisters, Mircea Lecuescu, machte allerdings in einem Interview mit dem Mirror die Wechselabsichten seines ehemaligen Schützlings publik:

Würde Pep Guardiola auch mit weniger Geld Erfolge feiern?

„Er wird zu City wechseln, so wie Fernandinho vor ihm.“

Laut dem Blatt beträgt die Ablösesumme 57 Mio. €. Fred, der für die Ukrainer bislang 142 Mal zum Einsatz kam, soll sich im Sommer den Skyblues anschließen und dort die Nachfolge von Fernandinho antreten.

Wie Cheaten auf der Playstation

Eine positive Transferbilanz interessiert Manchester City nicht. Das Geld der Investoren aus Abu Dhabi wird mit vollen Händen ausgegeben. Seit Pep Guardiola das Traineramt der Citizens übernommen hat, wurden satte 529 Mio. € in neue Spieler investiert, die bevorstehende Fred-Verpflichtung nicht mit eingerechnet. Abzüglich der eingenommen Gelder durch Verkäufe hat der Klub in 2 Jahren unter Guardiola ein Minus in Höhe von 398 Mio. € auf dem Transfermarkt „erwirtschaftet“.

Noch verrückter ist die Summe, die Manchester City seit der Übernahme der Investorengruppen Abu Dhabi United Group Investment & Development Limited (86,21%) und China Media Capital Football Holdings Limited (13,79%) ausgegeben hat. Seit September 2008 flossen für neue Spieler 1,59 Mrd. € aus dem Scheich-Portemonnaie. Dem gegenüber stehen Einnahmen durch Transfers in Höhe von 408,9 Mio. €. Unterm Strich hat City seit der Übernahme mehr als eine Milliarde Euro Verlust auf dem Transfermarkt gemacht. Das hat weder etwas mit vernünftigem Wirtschaften noch mit fairem Wettbewerb zu tun.

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