Manchester City spielt endlich Pep-Fußball

Manchester City spielt endlich Pep-Fußball

Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola eilt mit Siebenmeilenstiefeln durch die englische Premier League. 3 Kantersiege in den letzten 3 Pflichtspielen und mit der besten Offensive neuer Tabellenführer in der englischen Fußball-Eliteliga. 

15 Tore erzielte Manchester City in den letzten drei Pflichtspiel-Auftritten. Den FC Liverpool deklassierte man mit 5:0, in der Champions League ließ man Feyenoord Rotterdam im eigenen Stadion beim 4:0 keine Chance. Der FC Watford bekam beim 0:6 am Wochenende an der Vicarage Road die neue Angriffswucht der Premier League zu spüren. Ein Spieler machte dabei nachhaltig auf sich aufmerksam.

Der 20 Jahre alte Brasilianer Gabriel Jesus. In 5 Premier-League-Spielen erzielte der Stürmer 4 Tore und wurde zum treffsichersten Spieler der Liga-Historie. 88,82 Minuten, so errechnete die britische Zeitung Daily Mail, lagen jeweils zwischen den Jesus-Toren.

Gabriel Jesus ist effektivster Torjäger der Premier League

Das ist der beste Wert aller Spieler, die in der englischen Fußball-Eliteklasse mindestens 10 Treffer erzielten. Gabriel Jesus überholte damit seinen Teamkollegen Sergio Agüero. Der Argentinier benötigt pro Tor im Schnitt 108 Minuten. Mit Jesus, Agüero und Raheem Sterling (3 Treffer) finden wir gleich drei Spieler der Citizens in der aktuellen Top 10 der Premier League-Torjäger.

City hat Guardiola wohl verstanden…

City spielt endlich Guardiola-Fußball. „Die Mannschaft hat das System von Pep Guardiola glänzend adaptiert“, sagt City-Mittelfeldspieler Yaya Touré, „seine Mentalität sagt klar aus: Gewinnt nicht nur, sondern spielt gut und gewinnt.“

Im 1. Jahr unter dem früheren Bayern-Trainer war der 2-malige Premier-League-Meister auf Rang 3 unter seinen Möglichkeiten geblieben. In der Champions League scheiterte man schon im Achtelfinale am französischen Meister AS Monaco.

Peps klare Antwort an die Kritiker

Guardiola hatte zu Saisonbeginn angesichts der titellosen Spielzeit 2016/2017 klar gemacht, dass er seinen Stil nicht ändern würde. „Meine Power ziehe ich daraus, dass das Team so spielt, wie ich es mir vorstelle“, unterstrich der Spanier nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison. Zuvor hatten Kritiker wie der frühere englische Nationalspieler Gary Neville Guardiola unterstellt, dass seiner Mannschaft „die körperliche Robustheit fehlt, um den Premier-League-Titel zu gewinnen.“ Für Guardiola nicht entscheidend. „Auch in England wird 11 gegen 11 gespielt“, sagte der mehrfache Champions-League-Sieger, „aber die Qualität und die mentale Stärke sind entscheidend.“

Beides scheint sein für 244 Mio. € verstärkter Kader in dieser Saison zu besitzen. Man. City agiert aus einem 4-1-3-2-System heraus mit mehr Zug zum Tor. Neuzugang Benjamin Mendy kommt über die linke Mittelfeldseite, der Ex-Wolfsburger Kevin de Bruyne und Weltmeister David Silva spielen zentral hinter Shooting-Star Gabriel Jesus und der 2. Spitze Agüero.

Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola hat Manchester City national und international an die Tabellenspitze zurückgeführt.

 

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