Lautern, KSC, Münster und Co: Derby-Time in der 3. Liga!

Lautern, KSC, Münster und Co: Derby-Time in der 3. Liga!

Die 3. Liga boomt! Mehr als 9.200 Zuschauer passierten im Schnitt an den ersten 4 Spieltagen die Stadiontore. Das nächste Wochenende dürfte diesen Wert weiter nach oben treiben. Mit den Partien 1. FC Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC, VfL Osnabrück gegen Preußen Münster am Samstag und FC Carl Zeiss Jena gegen FSV Zwickau am Montag stehen 3 Derbys auf dem Spielplan, die es in sich haben. Eine Partie könnte sogar schon Schicksal spielen…

„Tränen-Abstieg – Das bittere Lautern-Aus“. So titelte Fußball BILD am 28. April 2018 nach dem besiegelten Zweitliga-Abstieg für den 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:3 bei Arminia Bielefeld. 4 Monate später stehen die Pfälzer schon wieder mit dem Rücken zur Wand. Lediglich ein Sieg aus den ersten 4 Spielen in der 3. Liga hat die Euphorie rund um den Betzenberg schnell erkalten lassen – Platz 15 bedeutet für die Fans in der Pfalz die pure Tristesse. Dazu kam die 1:6-Pokalpleite am Samstag gegen 1899 Hoffenheim.

1. FC Kaiserslautern gegen Karlsruher SC: Letztes Spiel für Frontzeck?

Für FCK-Trainer Michael Frontzeck (54) ist die nächste Partie nach 3 Pflichtspielpleiten in Folge schon eine Art Schicksalsspiel. Am Samstag (14 Uhr) empfangen die Pfälzer den Karlsruher SC zum Derby. „Das ist jetzt eine schwierige Phase“, erklärte Frontzeck nach dem Pokal-Debakel gegen 1899 Hoffenheim bei Sky, „auch weil wir ein schwieriges Spiel vor der Brust haben, das wir unbedingt gewinnen sollten.“ Die Kritiker am Betzenberg machen Frontzeck vor allem für die allzu berechenbarer Spielweise der Lauterer verantwortlich. Auch strahlt der FCK kaum Torgefahr aus: 3 eigene Treffer aus 4 Spielen sind gemeinsam mit Meppen und Fortuna Köln und vor den Sportfreunden Lotte (1 Tor) die schwächste Ausbeute in Liga 3.

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Dem Nachbarn aus Karlsruhe – beide Städte trennen 90 Kilometer – geht es vor dem Baden-Pfalz-Derby nicht wirklich besser. Der KSC musste im Pokal gegen Hannover 96 eine 0:6-Klatsche hinnehmen. Mit 6 Zählern stellt die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz (51) auf Rang 9 das personifizierte Mittelmaß dar. Zudem droht der Abgang von Torhüter Benjamin Uphoff (25), an dem laut Kicker (Montagsausgabe) u. a. der FC Augsburg interessiert ist. Die Bilanz zwischen diesen beiden Rivalen, die 1996 auch das DFB-Pokalfinale spielten, spricht für den FCK. 21 von 59 Pflichtspielen gegen den KSC gewannen die Lauterer. Dazu kommen 24 Remis. In der 3. Liga gab es diese Partie (alle Wetten zur 3. Liga) noch nie.

VfL Osnabrück gegen Preußen Münster: Plötzlich ein Spitzenspiel

Ganz anders die Situation bei Preußen Münster und beim VfL Osnabrück. Der starke Saisonstart – Münster liegt mit 9 Punkten an der Tabellenspitze, der VfL mit 8 Zählern auf Rang 4 in Lauerstellung – hat die gesamte Region elektrisiert. Für das unerwartete Spitzenspiel am Samstag (14 Uhr) an der Bremer Brücke sind bereits 11.000 Karten weg – eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Jahren. Die Preußen reisen mit 2 Auswärtssiegen in Folge zum Erzrivalen nach Osnabrück. Sie holten aus 14 Vergleichen in der 3. Liga gegen den VfL 7 Siege.

FC Carl Zeiss Jena gegen FSV Zwickau: Derby im „Paradies“

Mit dem Ost-Derby FC Carl Zeiss Jena gegen den FSV Zwickau geht am Montagabend (19 Uhr) der 5. Spieltag zu Ende. In der letzten Saison schafften sowohl die Thüringer als auch die Sachsen jeweils ein 2:1. Die beiden Ost-Rivalen treffen sich im Ernst-Abbe-Sportfeld zum 88. Mal in einem Pflichtspiel. 44-mal ging der einstige Europapokalfinalist aus Jena dabei als Sieger vom Platz. Während Jena im Pokal gegen Union Berlin (2:4) am Sonntag den Kürzeren zog, tankte der FSV Selbstvertrauen mit einem 3:2-Testspielerfolg gegen den Chemnitzer FC. Positiv: Alexander Sorge (25) kehrte nach 2 Kreuzbandrissen ins Team der Zwickauer zurück. Der Tabellenfünfte aus Zwickau kann den auf Rang 7 stehenden FC Carl Zeiss bei einem Sieg erst mal abschütteln.

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Derbysieger! Am 31. Juli 2016 triumphierte der VfL Osnabrück mit 1:0 bei Preußen Münster.
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