Ousmane Dembélé: Barcelonas teuerster Pfegefall

Ousmane Dembélé: Barcelonas teuerster Pfegefall

Ousmane Dembélé ist der zweitteuerste Transfer in der langen Vereinsgeschichte des FC Barcelona. Bislang flossen 135 Mio. € aus Katalonien zum BVB. Die Summe kann aufgrund von Boni noch auf bis zu 145 Mio. € anwachsen. Aber was hat der FCB für so viel Geld bekommen? Einen Spieler, der zum Dauerpatienten mutiert ist und in 46 Monaten lediglich in 118 der 224 Pflichtspiele zum Einsatz kam. Jetzt fällt der mittlerweile 24-Jährige erneut für eine lange Zeit aus …

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich für Ousmane Dembélé bewahrheitet. Im 2. Gruppenspiel der EM gegen Ungarn (1:1) zog sich der Flügelflitzer eine Verletzung zu. Erst jetzt wurde das Ausmaß bekannt. Wie der FC Barcelona mitteilte, musste sich der Offensivspieler einem Eingriff am rechten Knie unterziehen und wird nun für etwa 4 Monate ausfallen. In der abgelaufenen Saison blieb Dembélé zwar weitgehend von Ausfällen verschont und brachte es auf 44 Einsätze für Barcelona. Insgesamt steht seine Zeit bei den Katalanen aber unter keinem guten Stern.

Verletzungsfluch seit Barca-Engagement

Seit seinem Wechsel zum FC Barcelona fiel Ousmane Dembélé bereits 10 Verletzungen zum Opfer – in gerade einmal 46 Monaten. Aufgrund dessen verpasste der Dribbelkünstler 86 Pflichtspiele. Diese Zahl wird sich bis zu seinem Comeback weiter deutlich erhöhen. Den Saisonstart in La Liga wird der 24-Jährige verpassen. Mit einem Comeback des Franzosen wird früheszens Mitte Oktober gerechnet. Das Kuriose: Egal ob im Trikot von Stade Rennes oder vom BVB – verletzungsanfällig war Dembélé zuvor nie. In seinen 2,5 Profi-Jahren vor seinem Barca-Wechsel musste er nicht ein einziges Mal verletzungsbedingt passen. Nach seinem erzwungenen Transfer nach Katalonien sprechen Spötter in diesem Zusammenhang von einem schlechten Karma.

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Eigenverschulden ein weiterer Grund

Vielleicht sind die vielen Verletzungen aber auch auf seinen unprofessionellen Lebensstil zurückzuführen. Von diesem ist nämlich in Barcelona oftmals die Rede. Berichte über mangelnden Trainingsfleiß, Undiszipliniertheiten und eine Schwäche für das vielfältige Nachtleben in der katalanischen Hauptstadt waren in den vergangenen 45 Monaten an der Tagesordnung. Auch wenn Dembélé fit war, musste er sich deswegen bereits des Öfteren mit einem Bankplatz zufriedengeben. Das ist auch ein Grund, warum er neben seinen vielen Ausfallzeiten erst auf 118 Einsätze (30 Tore, 21 Assists) für Barca kommt. Wenn man bedenkt, dass die Katalanen seit seiner Verpflichtung bereits 224 Pflichtspiele absolvierten, ist das für einen Akteur mit seinem Talent ein Armutszeugnis. Erst Recht gemessen an der bisherigen Ablösesumme in Höhe von 135 Mio. € …

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