Real Madrid am Tiefpunkt

Real Madrid am Tiefpunkt

Real Madrid steckt in der größten sportlichen Krise seit Jahren. Am Mittwochabend blamierten sich die Königlichen vor eigenem Publikum im Viertelfinal-Rückspiel der Copa del Rey gegen CD Leganes (1:2). Das Hinspiel hatte Madrid noch 1:0 gewonnen. Damit droht ein titelloses Jahr für Sergio Ramos und Co., denn ein Triumph in der Champions League rückt bei den zuletzt gezeigten Leistungen in weite Ferne.

Trainer Zinedine Zidane sprach von seiner „schlimmsten Nacht“ als Real-Coach. Seine Taktik, die 2. Garde die lästige Pflichtaufgabe gegen den kleinen Klub aus der südlichen Vorstadt von Madrid erledigen zu lassen, ging völlig in die Hose. Dabei dachte man nach dem 7:1 in der Liga gegen La Coruna am Wochenende noch, dass die Königlichen wieder in der Spur sind. Dem ist anscheinend nicht so. Eher spitzt sich die Krise weiter zu. Auch in der Liga konnte nur eins der letzten 4 Spiele gewonnen werden. Mit 4 Niederlagen haben die Königlichen nach 19 Spielen bereits mehr Partien verloren als in der kompletten Vorsaison. Von der Meisterschaft spricht in der spanischen Hauptstadt schon längst kein Fan mehr. Der Rückstand auf Tabellenführer FC Barcelona beträgt 19 Punkte. Sogar die Qualifikation für die Champions League ist in Gefahr.

Verfolger sitzen im Nacken

Aktuell rangiert die Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane auf Platz 4, Villareal (5.) und der FC Sevilla (6.) sind in Schlagdistanz. Die Königlichen müssen um die Teilnahme an der Champions League kämpfen. Letztmals verpasste Real in der Saison 1996/97 die Teilnahme an der Königsklasse. Damals musste Fabio Capello nach dem Ende der Spielzeit seinen Hut nehmen.

Kritik an Zidane

Droht Zidane die Entlassung? Der Franzose, der erst in der letzten Woche seinen Vertrag bis 2020 verlängerte, wirkt mehr und mehr ratlos. Nach der Partie gegen Leganes blickte er schon auf seine nächsten Schicksalsspiele voraus:

„Aktuell bleibt uns nichts, als die verbliebenen Spiele positiv zu gestalten – und das heißt, sich auf das Spiel am 14. Februar vorzubereiten.“

Dann geht es in der Königsklasse gegen Paris St. Germain. In der momentanen Verfassung sicherlich kein Wunschgegner. Mit einer Quote von 2.05 auf das Weiterkommen sind sie gegen die Franzosen kein Favorit. Auch für den Gesamtsieg kommen Ronaldo und Co. (Quote 9.00) nicht an erster Stelle in Frage (Alle Champions League-Wetten).

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Die spanische Presse sieht den Trainer als Hauptschuldigen für die Krise. Vor allem sein Transferverhalten wird kritisiert, da Zidane Neuverpflichtungen in der Winterpause ablehnt. Obwohl er seinen Vertrag erst kürzlich verlängerte, hat der ehemalige Weltfußballer in Madrid keine Jobgarantie. Seit Vicente del Bosque (1999-2003) blieb kein Real-Trainer länger als 3 Jahre bei den Königlichen. Zidane befindet sich aktuell im verflixten 3. Jahr.

BBC mit Torflaute

Seit der Saison 2014/15 mussten die Königlichen nie mehr als 4 Niederlagen in einer La Liga-Spielzeit hinnehmen. Bei noch 19 ausstehenden Spielen und der aktuellen Formkrise wird diese Marke in dieser Saison mit großer Wahrscheinlichkeit überschritten.

Aber woran hapert es bei Real? Ein Grund ist die Torflaute von Superstar Cristiano Ronaldo. Erst magere 6 Treffer stehen auf dem Liga-Konto des Portugiesen. Das ist für ihn zu diesem Zeitpunkt der Saison ein persönlicher Tiefstwert seitdem er das Real-Trikot trägt. Auch seine Offensivkollegen Karim Benzema (2 Tore) und Gareth Bale (6), die sich seit Monaten mit Verletzungsproblemen herumschlagen, haben nicht öfter getroffen. Das gefürchtete Angriffs-Trio versprüht aktuell nur wenig Gefahr.

Auch beim Rest des Teams läuft es nicht rund. Nach 8 Titeln in den letzten 2 Jahren wirkt das Team gesättigt. Zwar ist den Profis der Wille nicht abzustreiten, aber in vielen Aktionen fehlt die letzte Konsequenz – vor allem im Ausnutzen von Torchancen und im Verhindern von Gegentoren. Real hat bereits doppelte so viele Gegentore kassierte wie der FC Barcelona und satte 18 Treffer weniger erzielt als die Katalanen.

Die Tormaschinerie „BBC“ stottert derzeit bei Real Madrid.

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