KSC: Mit Alois Schwartz soll alles besser werden

KSC: Mit Alois Schwartz soll alles besser werden

Nach der Entlassung von Marc-Patrick Meister hat es beim Karlsruher SC nicht lange gedauert, bis ein Nachfolger gefunden wurde. Alois Schwartz übernimmt den ambitionierten Zweitliga-Absteiger, der mit 5 Zählern aus 6 Spielen in der von bwin gesponserten 3. Liga gestartet ist und schon 9 Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 3 hat.

Mit dem 50-jährigen Fußball-Lehrer will der ehemalige Bundesligist wieder in die Spur finden. Schwartz war zuletzt bis März Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Seine Zeit beim FCN war nicht gerade von Erfolg geprägt. Nach 25 Pflichtspielen stand beim FCN ein Punkteschnitt von 1,28 zu Buche. Die Folge: Für den Ex-Profi (unter anderem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen) war Schluss!

Hervorragende Arbeit in Sandhausen

Sein Punkteschnitt bei seiner vorherigen Station SV Sandhausen war exakt der gleiche. Der große Unterschied: Der SVS verfolgte ganz andere Ziele – es ging immer einzig und allein um den Klassenverbleib. Und den schaffte Schwartz mit Sandhausen 3-mal in Serie. Dann entschied er sich für den Schritt zu Nürnberg. Und jetzt heuerte Schwartz beim KSC an.

Kein Kauczinski oder Schuster

War auch ein Kandidat: Markus Kauczinski.

Bevor klar war, dass Alois Schwartz die Leitung in Karlsruhe übernimmt, hatte die Gerüchteküche gebrodelt. Vor allem Trainer mit KSC-Vergangenheit – wie Markus Kauczinski und Dirk Schuster – wurden als Favoriten auf den Trainerjob beim Deutschen Meister von 1909 gehandelt. Alois Schwartz hatten weniger Experten auf dem Zettel.

Saisonziel bleibt bestehen

Bei seinem Amtsantritt betonte Schwartz direkt einmal, dass das Saisonziel trotz des schwachen Saisonstarts bestehen bleibt: „Ich möchte den KSC wieder dahin führen, wo er hingehört – in die 2. Liga.“ Unmöglich ist das Unterfangen sicherlich nicht. In der sehr ausgeglichen und engen 3. Liga kann Karlsruhe auch ganz schnell wieder nach oben gelangen. So langsam sollten aber vor allem die Ergebnisse stimmen.

Das sieht Schwartz auch so. Bei seiner offiziellen Vorstellung sagte er: „Wir müssen Stabilität reinbekommen. Das heißt, wir müssen die A-Note, das Ergebnis, forcieren, dann kommt die B-Note von ganz alleine.“

Debüt in Chemnitz

Seinen Einstand gibt Schwartz nach der anstehenden Länderspielpause am Samstag, 9. September, (ab 14 Uhr) in der Partie beim Chemnitzer FC. Auch der CFC startete durchwachsen und hat nur 5 Punkte auf dem Konto. Setzt sich der KSC im Krisen-Duell durch? Das Schwartz-Debüt glückt, Quote 2.50!

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