KFC Uerdingen: Die Legende ist nun auch offiziell zurück

KFC Uerdingen: Die Legende ist nun auch offiziell zurück

Aufstiegs-Jubel mit Verspätung. 7 Tage nach der Meister-Sause auf dem Rathausbalkon in Krefeld ist der KFC Uerdingen 05 nun auch amtlicher Aufsteiger der 3. Liga. Der DFB erteilte dem Klub am Montag nach Verzögerungen die Lizenz. Für den Verein geht eine endlos erscheinende Durststrecke zu Ende.

Darauf einen Cola-Whisky! Uerdingens Kapitän Mario Erb (27) feierte die gute Nachricht im Urlaubsflieger Richtung Malediven mit einem Kaltgetränk. Mit einer Woche Verzögerung erteilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Krefeldern die Lizenz für die 3. Liga. Den Aufstieg nach jahrelanger Tristesse hatten die Uerdinger bereits am 28. Mai auf dem Rathausbalkon gefeiert.

KFC Uerdingen: Nervenkrieg um die Lizenzierung

Vorangegangen waren die erfolgreichen Relegationsspiele gegen den Südwest-Zweiten SV Waldhof Mannheim (1:0 und 2:1) und eine Hängepartie bei der Lizenzvergabe. Angeblich soll Uerdingens russischer Geldgeber Mikhail Ponomarev die erforderliche Liquiditätsreserve von 1,2 Mio. € zu spät überwiesen haben. Das Geld kam zwar rechtzeitig beim DFB an. Es wurde aber nach Verstreichen der Frist am 29. Mai erst gut geschrieben. Laut den Regelhütern beim DFB ist der in der letzten Dekade so arg geschundene KFC dafür nicht verantwortlich zu machen.

Den Pokalsieg und das Wunder gegen Dresden kennt jeder Fan

Sportlich hat die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer (51) die Rückkehr in den Profifußball redlich verdient. Seit dem Sturz ins Amateurlager 2008 kämpfte Uerdingen verzweifelt um das Comeback. Zwischenzeitlich war der Verein, der 1985 den FC Bayern im DFB-Pokalfinale düpiert und Dynamo Dresden im Europapokal in einem Jahrhundertspiel mit 7:3 eliminiert hatte, sogar in der 6. Liga!

Mit Ailton in der 6. Liga!

Auf dem Tiefpunkt der Vereins-Historie verpflichtete der damalige Mäzen „Lakis“ Kourkoudialos Stürmer-Unikum Ailton. Der „Kugelblitz“ lief in der Niederrhein-Liga 13-mal auf. Kourkoudialos wurde 2016 von Ponomarev als Investor abgelöst. Der Russe erarbeitete mit seinem Team einen Plan für die Rückkehr in den Profifußball. Wie wichtig finanzielles Engagement am Niederrhein ist, zeigt die Vergangenheit. Nach dem Rückzug der Bayer AG im Jahr 1995 konnte sich der Verein unter dem neuen Namen KFC Uerdingen nur noch eine Saison in der Bundesliga halten.

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Maximilian Beister ist das Gesicht des Aufschwungs

Stefan Krämer, der als KFC-Trainer in einer Reihe mit Legenden wie Friedhelm Funkel, Karl-Heinz Feldkamp oder Aleksandar Ristic steht, schaffte die sportliche Wende. Neben Top-Torjäger Lucas Musculus (18 Saisontreffer) fand vor allem Ex-Bundesligaprofi Maximilian Beister mit 11 Treffern in 15 Einsätzen zu altem Selbstvertrauen zurück. Der Meisterschaft der Regionalliga West und der Relegation folgte dann das große Zittern. KFC-Torhüter René Vollath (28) wandte sich sogar in einem offenen Brief an den DFB. Nach dem Happy End sagte er der Fußball BILD (Dienstagsausgabe): „Ich bin sprachlos, wir haben 5 Tage lang gezittert, jetzt wird noch einmal gefeiert, das ist wie ein 2. Aufstieg.“

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Uerdingens gewichtigster Mann im Hintergrund: Investor Mikhail Ponomarev.
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