Kehrer wechselt - Schalke 04 hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt

Kehrer wechselt – Schalke 04 hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt

Max Meyer, Sead Kolasinac, Joel Matip, Hamit Altintop – bei dem Quartett verpassten es die Verantwortlichen des FC Schalke 04, die Verträge frühzeitig zu verlängern. Die Folge: All diese Talente verließen den S04 zum Nulltarif. Daraus hat man auf Schalke gelernt. Thilo Kehrer wechselt für 37 Mio. € zu Paris St. Germain, obwohl er nur noch ein Jahr Vertrag hatte.

Es war DER Transfer-Hammer am Sonntag: Thilo Kehrer verlässt den FC Schalke 04 und wechselt zu Paris St. Germain. Doch die eigentliche Sensation ist, dass der Vizemeister (alle Bundesliga-Wetten) noch eine unglaubliche Ablöse von 37 Mio. € für den Verteidiger kassiert – obwohl der Vertrag nur noch bis 2019 lief. Zumal Kehrer gerade mal auf eine Profi-Erfahrung von 45 Bundesliga-Spielen, 8 Europa League-Partien und 6 DFB-Pokal-Begegnungen zurückgreifen kann. „Gut verhandelt“, kann man da nur ein Kompliment an Manager Christian Heidel ausrichten.

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Einige Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Max Meyer verließ den Klub in diesem Sommer ablösefrei, Sead Kolasinac ein Jahr zuvor und Joel Matip 2016. Sie schafften den Sprung aus der eigenen Jugend in den Profi-Kader, entwickelten sich prächtig und wuchsen zu Leistungsträgern heran. Irgendwann wuchsen die Ansprüche des Trios und Schalke 04 war nicht mehr gut genug. Ungünstig, dass die Verantwortlichen die Spieler nicht von einer Vertragsverlängerung überzeugen konnte. So gingen alle zum Nulltarif.

Ära Wittmann ist vorbei

Verließ ebenso wie Kehrer Schalke 04 in diesem Sommer: Max Meyer

Mit Thilo Kehrer schließt auf Schalke noch ein weiteres Kapitel. Es ist das von Berater Roger Wittmann. Einst hatte der inzwischen 58-Jährige mit seiner Firma ROGON mehr als ein Dutzend S04-Spieler unter Vertrag. Mit dem Abgang von Thilo Kehrer ist sein Einfluss in Gelsenkirchen auf 0 gesunken. Der Defensivspezialist war nach Max Meyer der letzte verbliebende ROGON-Kicker auf Schalke. Dabei pflegt der Berater ein freundschaftliches Verhältnis zum Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies. Doch dies alles interessiert bei Transfers in der Kehrer-Größenordnung nicht mehr, denn auch Wittmann verdient an einem solchen Wechsel enorm viel. Beispiel Julian Draxler. Als der Nationalspieler 2013 seinen Vertrag auf Schalke verlängerte und trotzdem 2015 für 43 Mio. € zum VfL Wolfsburg transferiert wurde, kassierte Wittmann rund 7 Mio. €.

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