Juventus: Das Buffon-Erbe wird aufgeteilt

Juventus: Das Buffon-Erbe wird aufgeteilt

Lange Zeit galt Gianluigi Donnarumma als potentieller Nachfolger von Gianluigi Buffon im Tor von Juventus Turin. Daraus wird – zumindest in naher Zukunft – nichts. Mit Mattia Perin verpflichtete die Alte Dame einen neuen Torwart, der sich mit Wojciech Szczesny um den Platz im Kasten der Bianconeri duellieren soll. Die große Lücke, die Buffon hinterlässt, soll gemeinschaftlich vom Duo geschlossen werden.

Wie ersetzt man eine lebende Legende, der mit dem Klub unzählige Titel gewonnen hat? Diese Frage mussten sich die Verantwortlichen von Juventus Turin nach dem Abgang von Gianluigi Buffon stellen. Nun scheinen sie eine Antwort gefunden haben.

Italienischer Nationaltorwart als Neuzugang

Mattia Perin wechselt für 12 Mio. € von Ligakonkurrent CFC Genua zum italienischen Serienmeister. Die Ablösesumme kann aufgrund von Boni noch um 3 Mio. € steigen. Der 25-Jährige feierte am vergangenen Wochenende im Länderspiel gegen die Niederlande (1:1) sein Comeback in der Squadra Azzura, nachdem er in den vergangenen Jahren von schweren Kreuzband-Verletzungen zurückgeworfen wurde. 2 Einsätze im Nationalteam stehen bislang für ihn zu Buche.

Juventus Turin, Szczesny, Italien Quoten
Wojciech Szczesny absolvierte bislang 21 Spiele für Juventus.

Perin geht die Aufgabe voller Vorfreude an. Auf der Internetseite der Bianconeri wird er wie folgt zitiert: „Der Klub hat starkes Interesse an mir gezeigt. Und einem Verein wie Juventus konnte ich natürlich nicht absagen – solche Chancen bekommt man nur einmal im Leben. Ich bin durch schwere Zeiten gegangen – was mir aber geholfen hat, meine richtige Balance zu finden und stärker zu werden. Also denke ich, dass ich im richtigen Alter nach Turin gewechselt bin.“

Konkurrenz mit Szczesny

Seinen Platz im Tor der Alten Dame hat er Italiener aber keinesfalls sicher. Diesen beansprucht auch Wojciech Szczesny, die bisherige Nummer 2 hinter Buffon, für sich. In Puntco Erfahrung hat der polnische Nationaltorhüter einen großen Vorteil. Während Perin noch nie im Europapokal auflief, kann Szczesny bereits 40 Einsätze auf europäischer Bühne vorweisen. Dazu kommen 33 absolvierte Partien für Polen.

Nach seinem feststehenden Abschied aus Turin ließ Buffon durchblicken, dass der Pole seine Nachfolge antreten wird. Ähnlich äußerte sich Juve-Trainer Max Allegri vor ein paar Wochen im Vorfeld des Pokal-Finals gegen Milan: „Ich habe es schon einmal gesagt und sage es jetzt noch einmal: Szczesny ist der Buffon-Nachfolger.“

Job-Sharing in Liga und Pokal?

Klar ist: Szczesny geht mit einem Vorteil ins Duell mit Perin. Möglich ist, dass sich die beiden die Aufgabe im Juventus-Tor teilen werden. Ähnlich handhabte es der FC Barcelona vor ein paar Jahren. In der Champions League (alle Champions League Wetten) und im Pokal stand Marc André ter Stegen zwischen den Pfosten, in der Liga erhielt Claudio Bravo den Vorzug. Trainer Allegri hat die freie Auswahl. Bereits in den letzten Spielzeiten ließ er in der Coppa Italia zumeist den Ersatztorwart auflaufen. Ob nun Szczesny oder Perin diese Rolle einnehmen wird, liegt alleine in der Hand des 50-Jährigen.

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