Jörg Schmadtke: Wolfsburg benötigt sein gutes Händchen

Jörg Schmadtke: Wolfsburg benötigt sein gutes Händchen

Jörg Schmadtke wird beim VfL Wolfsburg neuer Geschäftsführer Sport. Der manchmal knorrige Manager soll wieder Kontinuität in die Mannschaft bringen und im Sommer die richtigen Transfers landen, um den kriselnden VW-Klub in der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) wieder auf Kurs zu führen. Schon in der Vergangenheit hat er in Aachen, Hannover und Köln ein waches Auge bezüglich Spielermaterial gehabt. Hier eine Auswahl.

Von 2001 bis 2008 war Schmadtke als sportlicher Leiter bei Alemannia Aachen in der Verantwortung. In diese Zeit fiel der Aufstieg in die Bundesliga und das Erreichen des Pokalfinals 2004. Doch nicht nur das. Der gebürtige Düsseldorfer war es auch, der Kicker wie Jan Schlaudraff, Simon Rolfes und Vedad Ibisevic mit ihren Wechseln an den Tivoli zum Durchbruch im deutschen Profifußball verhalf. Auch bei seiner nächsten Station in Hannover (2009 – 2013) hatte Schmadtke Erfolg. Zusammen mit Trainer Mirko Slomka erreichte er u.a. die Europa League, auch dank des guten Händchens bei Spielern wie Didier Ya Konan, Mohamed Abdellaoue, Mame Diouf, Lars Stindl und Ron-Robert Zieler, die zuvor in der Bundesliga kaum jemand auf dem Radar hatte. In Köln setzte er die Tradition mit Spielern wie beispielsweise Yuya Osako oder Volltreffer Anthony Modeste fort.

Hoffen auf die Dzekos und Benaglios

Ähnliches soll ihm jetzt auch in Wolfsburg gelingen. Laut SportBild stellt ihm der Klub dafür ein Gesamtbudget für den Spielerkader von 100 Mio. € zur Verfügung. Bei den Niedersachsen sollen, wie in der jüngeren Vergangenheit, keine überbezahlten Stars mehr zu unterdurchschnittlichen Mitläufern werden. Beim VfL träumt man wieder von Entdeckungen a la Grafite, Edin Dzeko, Diego Benaglio oder Marcel Schäfer. Bisher steht nur Felix Klaus (für 3 Mio. € aus Hannover) als Neuzugang für die kommende Spielzeit fest. Mit der Schmadtke-Verpflichtung ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass weitere Schnäppchen in diesem Sommer folgen werden.

Es gab auch Flops

Natürlich war nicht jeder Transfer ein Volltreffer. Ein wenig stolperte Schmadtke in Köln wohl auch über den völlig überteuerten Kauf von Stürmer Jhon Cordoba vor der Saison 2017/18. 17 Mio. € überwies der Effzeh Richtung Mainz. Noch hat der Kolumbianer in der Domstadt nicht eingeschlagen. Seine Bilanz: 22 Spiele, 2 Tore. Eine weitere Anekdote ist die Geschichte des Brasilianers Franca. Nach dem Wechsel im Winter 2013 sagte Schmadtke: „Franca hat mit gut 1,90 Meter und 88 Kilogramm körperliche Voraussetzungen, die er mit großer Leidenschaft in sein Spiel einbringt.“ Dass der Spieler allerdings nur mit einer Größe von 1,82 Meter in Hannover ankam und auch aus Krankheitsgründen kein einziges Pflichtspiel für die Niedersachsen bestritt, ist bis heute eine der kurioseren Transfer-Geschichten des Machers. Immerhin schossen die 96er in diesem Fall „nur“ 1,6 Mio. € Ablöse in den Wind. Berufsrisiko.

Jörg Schmadtke (links) als neuer und Klaus Allofs als alter VfL-Manager haben gut lachen.

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