James Rodriguez oder Thomas Müller - es kann nur einen geben

James Rodriguez oder Thomas Müller – es kann nur einen geben

Durch den lang erwarteten Granaten-Transfer hat der FC Bayern nebenbei die Torschützenkönige der letzten beiden Weltmeisterschaften vereint. 2010 waren Thomas Müller bei seiner ersten Turnier in Südafrika gleich 5 Treffer geglückt, 4 Jahre später schnappte sich James Rodriguez mit 6 Buden den goldenen Ball. Wie im Kultfilm „Highlander“ gilt für die beiden WM-Helden: Es kann nur einen geben!

Die FCB-Fans genießen den kleinen Hype um ihren neuen Star. Granate ja, Problemlöser nein – so lautete unsere erste Einschätzung zur 2-jährigen Ausleihe von James Rodriguez am gestrigen Montag. Mit einem Tag Abstand verfestigt sich der Eindruck, dass Trainer Carlo Ancelotti einen Härtefall der obersten Kategorie im bayerischen Luxus-Kader geschaffen hat.

Schwer vorstellbar, dass sein Wunschtransfer und Thomas Müller oft zusammen für die Münchner auf dem Rasen stehen werden. Daher vergleicht die bwin-Redaktion die Stärken der beiden Offensivspieler und stellt eine Systemprognose auf.

So sieht das Bayern-System mit James aus

Ein Blick auf dieses zentrale Mittelfeld reicht und die meisten Fußball-Fans schnalzen mit den Zungen: Tolisso, Vidal, Thiago und nun James Rodriguez. 4 Spieler mit recht unterschiedlichen Stärken – in Kombination kratzen sie am Prädikat Weltklasse. Mit dem Kolumbianer setzt Carlo Ancelotti vermehrt auf das 4-3-3 bzw. 4-1-4-1-System.

Im Gegensatz zu Müller ist James Rodriguez mehr der Typ Spielmacher. Dribblings, Technik sowie das Gespür für den entscheidenden Pass zeichnen ihn aus. All das zeigte der 26-Jährige unter Ancelotti bei Real Madrid in einer Premierensaison mit 17 Treffern und 18 Vorlagen.

Obwohl seine Einsatzzeiten in den folgenden beiden Jahren sanken, war er im Schnitt jede 90 Minuten an einem Treffer beteiligt. Beim FC Bayern könnte James Rodriguez mit Thiago eine kongeniale Doppel 10-bilden. Dahinter räumt – je nach Spielsituation und Gegner – „Krieger“ Vidal oder aber Corentin Tolisso ab, von dem heißt, seine Spielweise sei so flexibel wie ein Schweizer Taschenmesser.

So sieht das Bayern-System mit Müller aus

Der einst Unverzichtbare geht mit dem Status in die neue Saison, für Ancelotti eben doch ersatzbar zu sein. Wer Thomas Müller zum jetzigen Zeitpunkt abschreibt, macht aber einen Fehler. Konkurrenzsituationen stacheln den Ur-Bayer nur noch mehr an. Klar ist: In der Rolle als hängende Spitze hinter Robert Lewandowski mit einigen Freiheiten kommt seine laufintensive Spielweise am besten zum Tragen.

4-2-3-1 heißt das Zauberwort, wenn es wieder vermehrt müllern soll. Die meisten seiner 26 Torbeteiligungen schaffte der 27-Jährige in der Rückrunde der Vorsaison. Behält Ancelotti dieses System bei, baut Thiago als internen Nachfolger für Xabi Alonso das Spiel eine Reihe dahinter auf. James Rodriguez wäre auf der Außenbahn vielleicht effektiver als Müller. An Franck Ribery und Arjen Robben führt aber (noch) kein Weg vorbei.

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