HSV-Auftakt in Liga 2 – Wie sich die Bilder gleichen

HSV-Auftakt in Liga 2 – Wie sich die Bilder gleichen

Was möchte der Hamburger SV am Ende der nächsten Saison mit dem Spandauer SV, FSV Salmrohr und Eintracht Bad Kreuznach gemeinsam haben? Richtig, sie alle kickten nur ein Jahr in der 2. Liga und das will auch der HSV. Der vorhersehbare Betriebsunfall Abstieg soll in der Hansestadt schnellstmöglich repariert werden. Seit Freitagabend ist klar, wie schwer das Unterfangen wird.

Rumms! Mit 0:3 ging der HSV zur Zweitligapremiere gegen den neuen Nord-Rivalen Holstein Kiel baden. Die Überraschungsdritte der Vorsaison schenkte den Rothosen 3 blitzsaubere Tore ein. Die Analyse von Kapitän Lewis Holtby, der die Binde vom verletzten Aaron Hunt übernommen hatte, klingt wie eine Wiederholung aus der Vorsaison: „Das ist schwer in Worte zu fassen. Es fühlt sich scheiße an. Wir alle, auch ich, haben heute total versagt. Wir müssen den Kampf mehr annehmen!“ Nachdem die Kieler 5 Großchancen des Favoriten in Halbzeit 1 vereitelten, zeigten sie nach der Pause mit 3 blitzsauberen Toren brutale Effizienz. Dabei herrschte rund um den Volkspark trotz des Abstiegs wieder eine Art Aufbruchstimmung. Lediglich die Mannschaft wollte nicht so recht mitmachen.

Übergangsjahr statt Wiederaufstieg?

Nicht wenige sprechen oft von einem Übergangsjahr, welches schon so mancher Absteiger in der 2. Bundesliga eingelegt hat. Vom Durchmarsch in die 3. Liga ganz zu schweigen. Auch das hat es schon mehr als einmal gegeben. Zwar sind diese Szenarien noch nicht angebracht, werden aber wohl zwangsläufig aufkommen, sollte sich die Mannschaft in den nächsten Wochen nicht schleunigst im oberen Tabellendrittel einnisten.

Besonders bitter muss die Pleite für den neuen HSV Sportchef Ralf Becker gewesen sein. Wie der Trainer Markus Anfang und einige Leistungsträger verließ er Holstein nach einer erfolgreichen Saison, für die auch er mitverantwortlich war, um bei einem größeren Verein anzuheuern. Sein alter Klub zeigte ihm nun mit einigen interessanten Neuverpflichtungen die lange Nase.

Weitere Blamage-Gefahr

Und die Blamage-Gefahr wird für die Hamburger in den nächsten Wochen nicht geringer. Es warten der SV Sandhausen in der Liga (Alle Wetten zur 2. Bundesliga), der mit einer lustigen und ironischen Plakataktion in der Hansestadt jüngst für Aufsehen sorgte und den HSV-Fans den Weg ins kleine Sandhausen weisen will. Im Pokal geht es am darauffolgenden Wochenende ins Örtchen Erndtebrück. Und die Pokalhistorie von Lasogga und Co. aus den Vorjahren ist noch vielen in übler Erinnerung.

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Auch bei HSV-Sportchef Ralf Becker kehrte nach dem Spiel gegen Kiel Ernüchterung ein.

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