Holstein Kiel: Würzburg muss Warnung genug sein

Holstein Kiel: Würzburg muss Warnung genug sein

Was ist bloß in der 2. Bundesliga los? In der Tabelle grüßt mal wieder ein Aufsteiger von einem direkten Aufstiegsplatz. Holstein Kiel wirbelt das Aufstiegsrennen durcheinander. Spielt die Mannschaft weiter so wie bisher, dann ist ihnen ein Durchmarsch in die Bundesliga zuzutrauen. Dafür gibt es viele gute, allerdings auch ein warnendes Beispiel aus der letzten Saison.

Am Samstagmittag setzte die KSV Holstein aus dem hohen Norden das nächste Ausrufezeichen. Mit 3:0 wies das Team von Trainer Markus Anfang den VfL Bochum in die Schranken und hätte dabei auch noch höher gewinnen können. Mindestens bis Montagabend grüßen die Nordlichter somit von der Tabellenspitze. Den Schwung aus der vergangenen Drittligasaison haben die Störche einfach mitgenommen. Mit 21 Toren nach 9 Spielen stellen sie derzeit den besten Angriff der Liga. Braunschweig, Duisburg, Bochum und Fürth haben die Stärke des Aufsteigers unter anderem bereits zu spüren bekommen.

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Typisch für den Norden: Die Euphorie fällt eher verhalten aus. Von weiteren Aufstiegsträumen ist noch nichts zu hören. Das könnte sich aber bald ändern. Nämlich dann, wenn die Kieler auch anfangen, gegen die direkten Konkurrenten Siege einzufahren. Arminia Bielefeld, Darmstadt 98, Dynamo Dresden, 1. FC Nürnberg, FC Ingolstadt und Fortuna Düsseldorf heißen die Gegner zwischen Spieltag 11 und 16. Alles Kaliber mit höheren Ambitionen als die KSV. Zunächst geht es nach der Länderspielpause allerdings zum 1. FC Heidenheim (10. Spieltag).

Würzburg muss Warnung genug sein

Die anderen beiden Aufsteiger finden sich hingegen eher im Abstiegskampf wieder. Jahn Regensburg (14.) und der MSV Duisburg (15.) rangieren nur kurz über dem kritischen Strich. Auch sie sind ein warnendes Beispiel, dass es in dieser engen Liga wieder ganz schnell nach unten gehen kann. Diese Erfahrung mussten in der Vorsaison schmerzlich die Würzburger Kickers machen.

Sie spazierten als fröhlicher Aufsteiger ebenfalls in der Hinrunde durch die Liga, rangierten nach 17 Spielen in Lauerstellung zu den lukrativen Plätzen auf Rang 6. Die Rückrunde wurde zum Desaster. Kein Sieg in 17 Spielen und nur 7 Punkte bedeuteten am Ende sogar noch den direkten Abstieg. Vielleicht ist es also ganz gut, dass die Störche ihre Flügel verbal noch ruhig halten, anstatt zu früh zu riskanten Höhenflügen aufzubrechen.

7 Mannschaften denen der direkte Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga gelang

– SV Darmstadt 98: Aufstieg 2. Liga 2013/14, Aufstieg Bundesliga 2014/15

– TSG Hoffenheim: Aufstieg 2. Liga 2006/07, Aufstieg Bundesliga 2007/08

– SSV Ulm: Aufstieg 2. Liga 1997/1998, Aufstieg Bundesliga 1998/1999

– 1. FC Nürnberg: Aufstieg 2. Liga 1996/97, Aufstieg Bundesliga 1997/98

– Arminia Bielefeld: Aufstieg 2. Liga 1994/95, Aufstieg Bundesliga 1995/96

– Fortuna Düsseldorf: Aufstieg 2. Liga 1993/94, Aufstieg Bundesliga 1994/95

– TSV 1860 München: Aufstieg 2. Liga 1992/93, Aufstieg Bundesliga 1993/94

Für Trainer Markus Anfang bleibt der Klassenerhalt das Ziel. Mit 19 Punkten hat seine Mannschaft nach 9 Spielen die halbe Miete bereits eingefahren.

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