Hansa Rostock: Bloß nicht ins Niemandsland abrutschen

Hansa Rostock: Bloß nicht ins Niemandsland abrutschen

Der FC Hansa Rostock spielt bisher eine ordentliche Saison in der 3. Liga. Die Hanseaten, die früher lange in der 1. Bundesliga am Ball waren, rangieren nach 11 Spieltagen auf Platz 6 und sind im Soll. Im 6. Drittligajahr in Serie will der FC Hansa endlich einmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben, einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und die 50-Punkte-Marke knacken.

Und bisher sieht es so aus, als ob das klappen könnte. Vor allem defensiv überzeugte Rostock. Mit erst 8 Gegentoren stellt die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev die beste Defensive der Liga. Offensiv ist dagegen noch Luft nach oben. Nur 11 Treffer stehen zu Buche.

Das Torverhältnis täuscht

Stieg bereits mit dem SC Paderborn 07 (2005) und mit Erzgebirge Aue (2016) in die 2. Bundesliga auf: Hansa-Coach Pavel Dotchev.

Zumindest aus Sicht von Dotchev sagt das Torverhältnis aber überhaupt nichts über den Spielstil der Rostocker aus. Der 52-jährige Fußball-Lehrer aus Bulgarien betont, dass der FC Hansa viel für das Spiel nach vorne tut und sich nicht nur hinten reinstellt:

„Unser Torverhältnis täuscht ein wenig. Man könnte meinen, dass wir zu defensiv spielen. Dem ist aber nicht so. Wir sind immer darauf aus, mehr Spielanteile und viel Ballbesitz zu haben. Unser Problem ist, dass wir vorne nicht konsequent genug agieren und deshalb zu wenig Gefahr ausstrahlen. Es macht sich auch bemerkbar, dass wir mit Marcel Ziemer, Mounir Bouziane und Christopher Quiring aktuell auf drei wichtige Offensivspieler verletzungsbedingt verzichten müssen.“

Richtungsweisende Wochen

Wo der Weg des FC Hansa in dieser Saison hinführen kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Klar ist: Wenn sogar nach oben hin etwas gehen soll, darf der Abstand auf die Aufstiegsplätze nicht mehr allzu viel anwachsen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendritten SC Fortuna Köln 8 Zähler. Die Abstiegszone ist 6 Punkte entfernt.

Der jüngste 1:0-Erfolg gegen den VfR Aalen war in jedem Fall sehr wichtig. Nach einer Durststrecke von 5 Spielen gab es erstmals wieder einen Sieg. „Die Erleichterung war riesig. Es war ja nicht nur der erste Sieg nach fünf Spielen, sondern gleichzeitig der erste Heimerfolg unter meiner Regie. Ich bin froh, dass das Gerede von einer möglichen Heimschwäche meiner Mannschaft ein Ende gefunden hat und wir die Negativserie stoppen konnten“, betont Dotchev.

Absturz ins Niemandsland verhindern

Das kurzfristige Ziel für den FC Hansa lautet, oben dranzubleiben. In der Partie beim Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena am Samstag (ab 14 Uhr) will Rostock eine Siegesserie starten und weiter Selbstvertrauen tanken. Dotchev: „Wir haben bei einem Sieg die Chance, uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen und die Spitzengruppe unter Druck zu setzen. Bei einer Niederlage rutschen wir dagegen ins Niemandsland der Tabelle ab. Das möchten wir unbedingt verhindern.“

Auswärts hat Rostock in dieser Spielzeit allerdings erst einmal gewonnen (3:0 bei den Würzburger Kickers). Folgt jetzt in Jena der 2. Erfolg vor fremder Kulisse? Quote 2.90!

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