Nichtabstiegs-Formel: Hannover 96 und Stuttgart beherzigen den 5-Punkte-Plan

Nichtabstiegs-Formel: Hannover 96 und Stuttgart beherzigen den 5-Punkte-Plan

Die ersten Spieltage in den großen Ligen in Europa sind passé. Mannschaften wie der 1. FC Köln sind in der Bundesliga beispielsweise mit einer Negativserie in die Saison gestartet. Bei den Aufsteigern VfB Stuttgart und Hannover 96 ist davon keine Spur. Unsere englischen Kollegen haben sich in den 5 großen Ligen des Kontinents auf die Suche nach der Formel des Nichtabstiegs gemacht. Geht man nach den 5 folgenden Kriterien, bleiben die Schwaben und die Niedersachsen auch im nächsten Jahr erstklassig.

Klar, Aufsteiger haben es in ihrem ersten Jahr in der neuen Spielklasse oft schwer. Die Mehrzahl von ihnen kann aber den direkten Abstieg verhindern. So sagen es jedenfalls die Zahlen der letzten 10 Jahre in den Top 5-Ligen in Europa. Lediglich 36,1% der Aufsteiger müssen nach nur einem Jahr wieder den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Einer von 6 Vereinen macht es sich gar in der oberen Tabellenhälfte gemütlich. RB Leipzig und der SC Freiburg lassen aus der Bundesliga grüßen.

Aufstiegseuphorie

Bei Hannover 96 kann man absolut davon sprechen, dass sich die Aufstiegseuphorie aus dem letzten Jahr in die Bundesliga übertragen hat. Noch ohne Niederlage und mit 11 Punkten aus 5 Spielen rangieren die 96er derzeit auf Rang 4. Mit dieser Ausbeute stieg im untersuchten Zeitraum keine einzige Mannschaft wieder ab. Auch mit der Ausbeute des VfB Stuttgart (5 Spiele, 6 Punkte) bleibt ein Aufsteiger zu 67,1% in der Liga.

Neuverpflichtungen

Bei den Neuzugängen der Aufsteiger lautet die Devise: Je mehr neue Stammspieler desto besser. Die Mannschaften von André Breitenreiter und Hannes Wolf erfüllen bis jetzt auch diese Kriterien. Mit Julian Korb, Matthias Ostrzolek und Pirmin Schwegler haben bei den Hannoveranern 3 Neuzugänge den direkten Sprung in die erste Elf geschafft. Bei den Schwaben sind es mit Weltmeister Ron-Robert Zieler, Dennis Aogo, Orel Mangala und Chadrac Akolo gar 4.

Transferausgaben

Wer mehr Geld für neue Spieler ausgibt, erhöht im Gegensatz zu den Mitaufsteigern die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts. So sprechen grundsätzlich die Zahlen der bwin Redaktion. Ob sich der VfB Stuttgart mit seinen Ausgaben von insgesamt 21,65 € Mio. einen eindeutigen Vorteil gegenüber Hannover (19,0 Mio. €) erkauft hat, ist fraglich.

Viel Geld für einen Spieler

Hannover 96 ließ sich nicht lumpen und sorgte mit der Verpflichtung des Brasilianers Jonathas von Rubin Kasan für 9 Mio. € im Sommer für den vereinsinternen Rekordtransfer. Ob sie von der Statistik wussten, dass sie damit dem Abstieg möglicherweise von der Schippe springen? Im Falle unserer Recherche ist dem so. Der VfB verteilte die größten Summen mit Akolo (6 Mio. €) und dem Argentinier Santiago Ascacibar (5,9 Mio. €) lieber auf 2 Spieler.

Vom Torwart bis zum Sturm

Doch auch die Ausgewogenheit auf den neu zu besetzenden Positionen will im Blick behalten werden. Das Beispiel von der Insel zeigt: Die einzigen beiden Aufsteiger, die in den letzten 10 Jahren in der Premier League in der oberen Tabellenhälfte landeten, holten für alle Mannschaftsteile einen neuen Stammspieler. Auch hier haben die beiden Aufsteiger ihren Job exzellent erledigt.

Geht man also nach den Kriterien der englischen bwin Kollegen müssen sich weder Hannover 96 noch der VfB Stuttgart Sorgen um den Abstieg machen und die Bundesliga sieht im 3. Jahr in Folge keinen Aufsteiger postwendend wieder absteigen.

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