Hamburger SV: Mit Tor-Minimalismus zum Bundesliga-Aufstieg!

Hamburger SV: Mit Tor-Minimalismus zum Bundesliga-Aufstieg!

Was für ein Big Point! Das 1:0 (0:0) gegen Dynamo Dresden bescherte dem Hamburger SV am Montagabend im Aufstiegskampf der 2. Liga einen immens wichtigen Erfolg. Mit 4 Zählern grüßen die Hanseaten von Platz 1 und vor dem 1. FC Köln, der noch ein Nachholspiel in Aue in der Hinterhand hat. Aber: Der Minimalismus und die Effektivität der Hamburger lassen kaum Zweifel daran, dass der Wiederaufstieg gelingt.

„Mit solchen Siegen steigt man auf“, sagte HSV-Innenverteidiger Rick van Drongelen (20) nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Dynamo Dresden. Diesen sicherte Lewis Holtby mit seinem Tor aus der 84. Minute – und mit freundlicher Unterstützung der Dresdner Linus Wahlquist und Torhüter Markus Schubert. „Ich habe gesehen, dass sie sich nicht einig waren“, schmunzelte Holtby anschließend im Sky-Interview, „das Glück war auf unserer Seite.“

Mit 28 Treffern zu 43 Punkten – Der HSV lebt den Minimalismus

Und das nicht zum ersten Mal. Der Hamburger SV auf dem Weg zum Wiederaufstieg, das ist gelebter Minimalismus. Die Hanseaten sind der Tabellenführer, der nach 21 Spieltagen im Fußball-Unterhaus die wenigsten Treffer vorweisen kann. Mit 28 Toren holte das Team unter Trainer Hannes Wolf (37) und zuvor unter Christian Titz 43 Punkte. Zum Vergleich: Verfolger Köln hat bereits 51 Tore auf dem Konto, Union Berlin auf Rang 3 kommt auf 33 erzielte Treffer.

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Wer ins Volksparkstadion kommt oder die Hanseaten auswärts begleitet, muss sich bis auf wenige Ausnahmen auf Geduldspiele einstellen. 10 der 13 Saisonsiege fuhr der Hamburger SV mit nur einem Tor Vorsprung ein. 5-mal siegte man mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse – 1:0.

HSV mit Glück, aber auch viel Pragmatismus

„Das war keine gute Leistung“, befand HSV-Sportchef Ralf Becker nach dem Spiel gegen Dresden. Die braucht es auch nicht. Der HSV ist in dieser Saison trotz seines starken Kaders kein Team, das die Kontrahenten auseinander nimmt und aus dem Stadion schießt. Gegen meist defensiv eingestellte, tief stehende Gegner entscheidet oft die individuelle Klasse von Spielern wie Pierre-Michel Lasogga, Aaron Hunt oder Lewis Holtby. Das ist nicht immer schön anzusehen, aber es ist effektiv – und nur darauf kommt es auf dem langen Weg zurück in die Bundesliga an.

Lasogga ist der Spiel-Entscheider beim HSV

Lasogga, Hunt und Holtby, diese 3 Profis gehören zu den Akteuren, die nach dem bitteren Abstieg aus der Bundesliga den Weg in die 2. Liga mitgegangen sind. Pierre-Michel Lasogga ist mit 9 Treffern folgerichtig auch der beste Torschütze beim 6-maligen Bundesliga-Meister. Der 27-jährige Sturmbulle entschied u. a. die Partien gegen den SV Sandhausen (2:1), den 1. FC Köln (1:0) und den 1. FC Heidenheim (3:2/3 Treffer). „Wie er die Bälle reinhaut, einfach klasse“, hat van Drongelen schon nach dem Start ins neue Jahr gegen Sandhausen nur lobende Worte für den Stürmer.

Die Aufstiegswahrscheinlichkeit liegt trotz oder gerade wegen dieser minimalistischen Spielweise bei 96%. Der Vorsprung auf den Tabellenvierten aus Heidenheim liegt derzeit bei satten 6 Punkten. Die unberechenbare Mannschaft von der Ostalb ist am kommenden Wochenende der nächste Auswärtsgegner. (Alle Wetten zur 2. Liga)

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HSV, Jubel
Wenn der HSV in dieser Saison jubelt, ist Pierre-Michel Lasogga meist mittendrin…
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