HSV auf dem Prüfstand: Jörg Schmadtke wäre die Optimallösung

HSV auf dem Prüfstand: Jörg Schmadtke wäre die Optimallösung

Der Hamburger SV befindet sich auf dem besten Weg, erstmals in seiner Vereinshistorie in die 2. Bundesliga abzusteigen. Dem drohenden Zerfall der Rothosen entgegenstemmen will sich der neugewählte e.V.-Präsident Bernd Hoffmann, der sich am Wahlsonntag gegen Rivale Jens Meier durchsetzte. Hoffmann könnte in den kommenden Wochen einige Umwälzungen beim HSV vorantreiben, in denen offenbar auch Jörg Schmadtke eine Rolle spielt.

Dass Bernd Hoffmann beim Hamburger SV vor einer Mammutaufgabe steht, ist über die Grenzen der Hafenstadt hinaus bekannt. Nach 23 Spieltagen verzeichnet der Bundesliga-Dino 6 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatzinhaber Mainz 05. Der kürzlich engagierte Cheftrainer Bernd Hollerbach steht nach 4 sieglosen Niederlagen bereits im Kreuzfeuer der eigenen Anhänger.

Und genau hier kommt Hoffmann ins Spiel, der kurz nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten für die bisher handelnden Personen drastische Worte anklingen ließ. „Die Frage, ob wir auf dem Posten des Vorstandsvorsitzenden, des Sportchefs, des Trainers und weiteren entscheidenden Stellen bestmöglich aufgestellt sind, werde ich im Aufsichtsrat stellen“, sagte Hoffmann. Laut kicker könnte ihm in absehbarer Zeit Jörg Schmadtke zur Seite gestellt werden.

Verfügbarkeit und Expertise sprechen für Schmadtke

Hoffmann strebt darüber hinaus den Vorsitz im Aufsichtsrat an – und hätte dann eine größere Strahlkraft innerhalb des Klubs. Sollte Schmadtke, der angeblich bereits 2013 als potenzieller neuer Sportchef beim aktuellen Tabellenvorletzten vorstellig wurde, erneut in die engere Auswahl des HSV kommen, wäre es für den fragilen Nordklub die Optimallösung.

Mit Peter Stöger im Zweigespann darf man Schmadkte in seinen 4 Jahren Tätigkeit beim 1. FC Köln ein überaus gutes Zeugnis ausstellen. Der gebürtig aus Düsseldorf stammende Manager, der zudem über die Fußballlehrer-Lizenz verfügt, hatte den Effzeh von der 2. Bundesliga (Alle Wetten zur 2. Bundesliga) bis in die Europa League geführt. Mit seiner Expertise, die sich Schmadtke vor allem im Fußball-Unterhaus und bei Hannover 96 erarbeitete, wäre der 53-Jährige auch im Abstiegsfall die richtige Wahl.

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Was zudem für eine Anstellung des Rheinländers spricht, wäre dessen freie Verfügbarkeit. Nach seiner Entlassung in Köln haben sich beide Parteien auf eine Abfindung geeinigt, so dass Schmadtke im Gegensatz zu anderen, möglichen Kandidaten ablösefrei wäre. Ein Aspekt, der beim mit etwa 105 Mio. € verschuldeten HSV von elementarer Bedeutung sein dürfte.

„Wir sind in einigen Bereichen nicht wettbewerbsfähig aufgestellt, sonst würden wir anders dastehen“, kündigte Hoffmann an, der in den kommenden Wochen jeden Stein mehrfach umdrehen will. Der bisherige Sportvorstand Jens Todt, der aktuell noch einen gültigen Vertrag bis Jahresende besitzt, muss in den kommenden Wochen mit jedem erdenklichen Szenario rechnen. Sollte der Manager, der in der Vergangenheit mitnichten durch erfolgreiche Arbeit auffiel, in Kürze seinen Hut nehmen, wäre – unabhängig von der Ligazugehörigkeit – Schmadtke eine der besten verfügbaren Lösungen.

Bernd Hoffmann könnte für einige Personalrochaden beim HSV sorgen.

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