Gute Bilanz gegen italienische Klubs: Packt Eintracht Frankfurt auch Inter?

Gute Bilanz gegen italienische Klubs: Packt Eintracht Frankfurt auch Inter?

Die Vorfreude auf das Spiel des Jahres ist in der Main-Metropole spürbar. Offiziell 13.500 Eintracht-Anhänger werden am Donnerstag in Mailand zum Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale zwischen Inter und den Frankfurtern erwartet. „Ich hoffe, dass Mailand ein Festtag wird“, sagt SGE-Trainer Adi Hütter. Es ist nicht nur die riesige Unterstützung, die Mut macht. Die Bilanz gegen Klubs aus der Serie A ist für Eintracht Frankfurt hoffnungsvoll.

4. Oktober 2018. Es war ein Paukenschlag, den man bei Eintracht Frankfurt so schnell nicht vergessen wird. Mit einem 4:1-Heimerfolg im Europa-League-Gruppenspiel gegen Lazio Rom erwischte die Hütter-Elf die perfekte Welle.

Eintracht Frankfurt: Gala gegen Lazio Rom war ein Schlüsselmoment

Die Begeisterung, die dieses Spiel auslöste, scheint die „Adler“ mühelos durch diese Saison zu tragen. Dass der Erfolg gegen die Römer keine Momentaufnahme war, zeigten die Hessen im Rückspiel. Unterstützt von mehr als 15.000 Fans gewann man auch im Olimpico mit 2:1 (Alle Wetten zur Europa League).

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Nun also Inter. „Auf die 13.500 Fans in Mailand freuen wir uns ganz besonders“, lässt Eintracht-Rückkehrer Sebastian Rode (28) in einem Kicker-Interview (Montagsausgabe) seiner Vorfreude freien Lauf, „das wird wie damals in Bordeaux, als alle in orange gekleidet waren. Das war ein absolut geiles Erlebnis.“ Angetrieben von 12.000 hessischen Fußball-Touristen gewann die Eintracht 2013 in Bordeaux ihr vorletztes Gruppenspiel und stand vorzeitig im EL-Sechzehntel-Finale.

1994: Die Eintracht und Legat jubeln in Napoli

Der Blick auf die Bilanz gegen italienische Teams lässt die Hoffnung zu, dass die Mailand-Reise ebenfalls nicht in die Rubrik „Der Weg war umsonst“ fallen wird. Zum 9. Mal tritt Eintracht Frankfurt gegen einen Klub aus der Serie A an. 4 Siege stehen 2 Remis und 2 Niederlagen gegenüber. Das letzte Viertelfinale der Eintracht liegt fast 25 Jahre zurück. Damals bezwang man den Ex-Klub von Diego Maradona, SSC Neapel, in 2 Spielen mit jeweils 1:0. Die Party im nasskalten Stadio San Paolo nach dem Rückspiel verwunderte selbst Insider. „Das ist überhaupt nicht Eintracht-Frankfurt-Art“, staunte Manager Bernd Hölzenbein über die im Regen tanzenden Spieler. Muskelprotz Torsten Legat lieferte den dazugehörigen Kultspruch: „Ich habe gezeigt, dass ich ein guter Typ bin – also auf dem Platz.“

Rode setzt auf die Frankfurter Konterstärke

Im UEFA-Cup-Viertelfinale sorgte der italienische Rekordmeister Juventus Turin für das „Aus“ des Bundesligisten. Ein 1:1 im Frankfurter Hinspiel reichte nicht aus. Juventus gewann das Rückspiel mit 3:0. Es war bis heute das einzige Ausscheiden der Frankfurter gegen ein Serie-A-Team in einem Knock-out-Spiel. Bis zum nächsten Aufeinandertreffen mit einem Klub aus dem Land des 4-maligen Weltmeisters dauerte es 11 Jahre. Im Dezember 2006 gewann der US Palermo das UEFA-Cup-Gruppenspiel in Frankfurt mit 2:1. Der damalige Modus sah kein Rückspiel vor.

„Wir müssen so mutig auftreten, wie wir es immer tun“, braucht es für Sebastian Rode in Mailand kein besonderes Rezept, „dann gilt die kontrollierte Offensive und über einen Konter sind wir immer in der Lage, ein Tor zu machen.“

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US Palermo war das einzige italienische Team, das Eintracht Frankfurt in einem Europapokal-Heimspiel düpieren konnte – 2006 gab es in der Gruppenphase ein 2:1 in der Commerzbank Arena gegen den Pokalfinalisten und Albert Streit (vorn).
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