Gareth Bale in die Championship? Auch diese Stars gingen in die 2. Liga

Gareth Bale in die Championship? Auch diese Stars gingen in die 2. Liga

Gareth Bale hat seinen gutdotierten Vertrag bei Real Madrid ausgesessen und ist nach 9 Jahren bei den Königlichen ab dem 1. Juli ohne Verein. Obwohl Cardiff City nur in der zweitklassigen Championship spielt, kann sich der einst teuerste Spieler der Welt eine Rückkehr in seine walisische Heimat vorstellen. Nicht nur für Bale scheint der sportliche Rückschritt kein Problem. Schon andere große Namen spielten im Unterhaus.

In der abgelaufenen Saison belegte Cardiff City nur den 18. Rang in der zweitklassigen englischen Championship. Gareth Bale scheint es nicht zu stören, der Waliser zieht eine Rückkehr in seine Heimat ernsthaft in Betracht. Die Berater des Mannes, für den Real Madrid im Jahr 2013 mehr als 100 Mio. € auf den Tisch legte, bestätigten die Verhandlungen. Für Bale hätte der Wechsel trotz Gehaltsabstrichen von kolportierten rund 12 Mio. € pro Jahr einen entscheidenden Vorteil im Hinblicik auf die kommende Weltmeisterschaft. Der Verein teilt sich das Trainingsgeländer mit der walisischen Nationalelf. Bale kann seinen Fokus auf das Turnier in der Wüste legen und sich dementsprechend vorbereiten.

Davon unabhängig gehört ein Spieler mit dem Format von Gareth Bale eigentlich nicht in die 2. Liga. Allerdings hielt das in der Vergangenheit schon andere große Namen nicht davon ab, einen sportlichen Rückschritt zu wagen.

Juventus-Starensemble in Serie B

2 frisch gebackene Weltmeister, ein ehemaliger Europas Fußballer des Jahres sowie ein Ex-Welt- und Ex-Europameister in der 2. Liga? Das gab es in der Saison 2006/07 tatsächlich in Italiens Serie B. Nach einem Bestechungsskandal musste Juventus Turin in die 2. Liga absteigen. Viele Stars des eigentlichen Meisters der Vorsaison entschieden sich zu bleiben, um mit dem italienischen Rekordmeister umgehend in die Serie A zurückzukehren. Juve lief mit Weltstars wie Gianluigi Buffon, Giorgio Chiellini, Pavel Nedvěd, Alessandro Del Piero und David Trezeguet in der Provinz auf. Natürlich räumten die Bianconeri alles ab. Der Aufstieg war nur Formsache, Torschützenkönig der Saison wurde Del Piero mit 20 Treffern, Trezeguet erzielte 18 Tore.

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Poldi und Hector blieben bei ihrem „Effzeh“

Im Jahr 2003 sorgte Lukas Podolski im Trikot des 1. FC Köln für Furore. In seinen ersten 19 Bundesliga-Spielen für die Domstädter erzielte der damals 18-Jährige 10 Treffer, debütierte nach Saisonende in der Nationalmannschaft und spielte sich schnell in den Fokus der großen Vereine. Trotz der Treffsicherheit ihres neuen Aushängeschilds stiegen die Kölner ab. Podolski hätte gehen können, entschied sich aber in jungen Jahren mit seinem Herzensverein in die 2. Liga zu gehen. Auch dort stellte er seine Extraklasse unter Beweis und schoss die Geißböcke mit 24 Treffern und 9 Assists in nur 30 Einsätzen zurück ins Oberhaus.

Ähnlich wie „Poldi“ blieb auch Jonas Hector am Rhein, obwohl er als Nationalspieler den bitteren Gang in die 2. Liga antreten musste. Jogi Löw zauberte den Linksverteidiger nach der Weltmeisterschaft 2014 für die Nationalmannschaft aus dem Hut. Hector überzeugte im DFB-Team genauso wie im Verein und wurde mehr und mehr zur Gallionsfigur der Domstädter. Als 2018 der 6. Abstieg aus der Bundesliga feststand, entschied sich der Nationalspieler, trotz vieler Angebote zu bleiben. Es lohnte sich: Hector feierte nach nur einem Jahr im Unterhaus als Kapitän den direkten Wiederaufstieg.

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