Fußballspruch des Jahres: And the Winner is …

Fußballspruch des Jahres: And the Winner is …

Der Fußballspruch des Jahres wird seit 2006 von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur ausgezeichnet. Leider! Dabei hätte diese Rubrik schon locker seit der Erfindung des Fußballspiels eingeführt werden müssen. Jüngst hat die Akademie die 11 Kandidaten für das Jahr 2018 bekanntgegeben. Die bwin Redaktion hat allerdings 3 eindeutige Favoriten.

Da wäre Lothar Matthäus mit seinem legendären Versprecher als Sky-Experte in der Nachbereitung des Bundesliga-Spiels (Alle Wetten zur Bundesliga) Bayern München gegen Bayer Leverkusen (3:1) im August 2017. Der Akademie muss der Spruch „Wäre, wäre, Fahrradkette“ so gut gefallen haben, dass sie ihn kurzerhand noch für das Jahr 2018 in die Auswahl nahm.

Dass Freiburgs Nils Petersen nicht auf den Mund gefallen ist, bewies der Nationalstürmer mit beißender Ehrlichkeit in einem Interview. „Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann.“

TV-Experte und Ex-Nationalspieler Thomas Hitzelsperger kennt sich nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch anscheinend in der Ü30-Disco gut aus, wie sein Spruch beim WM-Spiel der DFB-Elf gegen Schweden (2:1) zeigt. „Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt.“

Alle verbalen Leckerbissen seit 2006

2006 – „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.“ von Lukas Podolski. Ob er diesen Spruch nach dem WM-Finale 2014 auch so gesagt hätte? Wir lassen das mal unkommentiert stehen, um ihm weiteres Unheil zu ersparen.

2007 – „In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche.“ von Hans Meyer. In schlichter Präzision, wie man sie von Hans Meyer gewohnt ist, drückt der damalige Trainer des 1.FC Nürnberg aus, was auf der ganzen Welt Millionen Menschen am Fußball fasziniert. Bescheuert oder?!

2008 – „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“ von Josef Hickersberger. Bei unseren Nachbarn hat man des Öfteren Probleme Humor und Sarkasmus zu unterscheiden. Wir gehen mal davon aus, dass der damalige Trainer der österreichischen Nationalmannschaft sich dem Ernst der Lage bewusst war. Die Ösis waren 2008 schließlich Gastgeber der Europameisterschaft. Wir schließen letztendlich auf eine rein humoristische Aussage … oder beides.

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

2009 – Aufgrund eines Patts bei der Abstimmung zum Fußballspruch des Jahres gab es 2009 zwei Sieger: „Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen.“ von Manuel Neuer und „Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche.“ von Neven Subotić. Fußballer und Logik? Lassen wir das! Manuel Neuer und Neven Subotic in Erklärungsnot nach einer ziemlich klugen Frage eines ziemlich klugen Reporters.

2010 – „Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft.“ Von Udo Lattek. Womit Udo nicht Unrecht hat. Es sei denn, der FC kickt zweitklassig.

2011 – „I think we have a grandios Saison gespielt!“ von Roman Weidenfeller. Übermannt von seinen Gefühlen und seinen Englischkenntnissen lässt sich Meistertorwart Roman Weidenfeller unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel auf dem Rasen des Dortmunder Stadions zu diesem denglischen Kunststück hinreißen.

Roman Weidenfeller
We think Roman Weidenfeller has a grandios Satz gesagt.

2012 – „Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wund liegt und mal gewendet werden muss.“ von Mehmet Scholl. Der Ex-Mittelfeldspieler ganz böse, als er Mario Gomez in der Halbzeitpause des EM-Spiels gegen Portugal ordentlich einen reinwürgte. Die bessere Antwort hatte allerdings Gomez. In der zweiten Halbzeit erzielte er das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg.

2013 – „Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite.“ von Patrick Funk. Jeder ohne Rechts-Links-Schwäche wird das ohne Zweifel bestätigen können.

2014 – „Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet.“ von Gertjan Verbeek. Mittlerweile hofft der der Holländer auf eine Verjüngungskur in Bochum.

2015 – „München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich wehtun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“ von Sebastian Prödl. Damit hat der Österreicher, jetzt in Diensten vom FC Watford in England, die aktuelle Dominanz der Bayern in den vergangenen Jahren wohl ziemlich gut umschrieben. Unter dem Eindruck, dass Prödl in seinen letzten 5 Spielen als Innenverteidiger gegen den Rekordmeister insgesamt 23 Gegentreffer kassierte, eine absolut nachvollziehbare Beschreibung.

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2016 – „Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.“ Kölns Peter Stöger in seiner bekannt gelassenen aber bissigen Art nachdem seine Mannschaft durch ein klares Handspiel mit 0:1 gegen Hannover verloren hatte.

2017 – „Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist.“ Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 taten die Fans des FC Schalke 04 ihrem Unmut über die dürftigen Auswärtsleistungen auf humoristische Weise kund und gewannen zurecht den Preis für den Fußballspruch des Jahres.

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