Fußball Transfers

Transfers: Die Premier League greift ins Premium-Regal der Bundesliga

Viele haben es vorausgesagt, es hat sich angedeutet und in diesem Transfer-Sommer seinen weiteren Verlauf genommen. Geflutet mit TV-Geld ist die englische Premier League in der Bundesliga wieder auf Shoppingtour gegangen. Sie bedient sich dabei fast ausschließlich in der Premiumabteilung. In den letzten 4 Jahren sind so viele und so gute Spieler wie nie zuvor aus der Bundesliga auf die Insel gegangen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Wir fassen zusammen:

Deadline Day in England: Der Premier League-Wahnsinn in Zahlen

Das Transferfenster in der Premier League ist geschlossen. Bis zum Winter dürfen die Vereine auf der Insel keine Spieler mehr von anderen Klubs abwerben. Zumindest bis dahin ruht der Wahnsinn auf dem Transfermarkt. Insgesamt gab die reichste Liga der Welt 1,54 Mrd. € für neue Spieler aus. Allein am Deadline Day, dem letzten Tag des Transferfensters, wurden rund 189,5 Mio. € in neue Profis investiert.

Dani Alves: Titelhamster, Ü30, sucht…

Mitte Juni fand sich Dani Alves in unserer Top-11 an Champions League-Siegern wieder, die im Sommer zu haben wären. Inzwischen ist der nach Titeln erfolgreichster Fußballer der Welt (40) um einen weiteren Pokal, aber nicht um einen neuen Klub reicher. Daher geht der brasilianische Alt-Star nun ganz unkonventionelle Wege.

Koscielny folgt dem Trend – Wenn schmutzige Transfers zur Normalität werden 

Es gab mal eine Zeit, da bedeutete ein Nein wirklich Nein. Wer in letzten Tagen die Provokationskampagne von Neymar gegen PSG oder auch den Fall Laurent Koscielny verfolgt, dem wird klar, wie radikal sich der Transfermarkt nicht nur preislich verändert hat. Transfers werden – wenn nötig – mittels schmutziger, halblegaler Mittel regelrecht erzwungen. 

Bundesliga: Das sind die Rekordtransfers (Zu- und Abgänge) der 18 Klubs

Offiziell öffnet der Transfermarkt erst am 1. Juli. Doch bereits jetzt haben viele Klubs Transfers unter Dach und Fach gebracht und dabei neue Ausgabenrekorde aufgestellt. Über allen thront natürlich Lucas Hernandez, für den die Bayern einen neuen Liga-Bestwert aufstellten. Wie sieht es bei den anderen Bundesligisten aus? Wir haben einen Blick auf die Rekordzu- und Abgänge der 18 Klubs geworfen.

Bundesliga: Timo Werner und Max Kruse – Die Sitzenbleiber des Sommers

Timo Werner (23) war bei den überzeugenden Auftritten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor der Sommerpause in Weißrussland (2:0) und gegen Estland (8:0) nur Statist. Der Stürmer von RB Leipzig, der mit einem Wechsel zum FC Bayern München kokettiert hat, musste zuvor die Enttäuschung des verlorenen Pokalfinales hinnehmen. Auch um einen anderen Backup-Kandidaten bei den Bayern ist es ruhig geworden: Max Kruse (31).

Transfers: Diese Elf an CL-Siegern ist zu haben

Ganz offiziell und formal öffnet das Sommertransfer-Fenster in der Bundesliga erst ab dem 1. Juli. Doch schon jetzt werden, wie in den übrigen Top-Ligen Europas schon die heißen Deals unter Dach und Fach gebracht. Mit dabei sind einige Kicker, die in ihrer Karriere schon einiges an Silberware, ganz speziell den Champions League-Pokal, mit nach Hause gebracht haben. Wir haben eine Top-Elf der CL-Sieger aufgestellt, die in diesem Sommer zu haben wären.

Ancelotti und James: Was eine Wiedervereinigung in Neapel verspricht

Rein theoretisch hätte Bayern München noch ein paar Tage Zeit, um die Kaufoption für James Rodríguez zu ziehen. Vor der Frist (15. Juni) lässt Karl-Heinz Rummenigge nun die Katze aus dem Sack: Der von ihm durchaus geschätzte Kolumbianer verlässt den Rekordmeister! Wo die Zukunft von James (Vertrag bis 2021 bei Real Madrid) liegt? Unsere Buchmacher rechnen fest mit einem Wechsel in die italienische Serie A – aus einleuchtenden Gründen!

Antoine Griezmann: Die Retourkutsche für La Decisión

Ab dem 1. Juli: Weltmeister im besten Fußball-Alter zum Sonderpreis – nur 120 statt 200 Mio. €! Das klingt zunächst mal nach einem Angebot, bei dem sämtliche Top-Klubs oder besser gesagt deren Investoren und Scheichs mit gezücktem Scheckbuch Schlange stehen. Die Wirklichkeit im Fall von Antoine Griezmann sieht anders aus. Die Liste prominenter Klubs (FC Barcelona, PSG, Manchester City), zu denen französische Torjäger nicht wechseln wird, wächst beinahe täglich.

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