Frauen-Bundesliga 2022

Frauen-Bundesliga: Top-Teams glänzen mit individueller Qualität

Der VfL Wolfsburg ist in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga 3 Spieltage vor Schluss voll auf Titelkurs. Bei 4 Zählern Vorsprung auf den FC Bayern zweifeln nur noch die Wenigsten an der 7. Deutschen Meisterschaft der Wölfinnen. Doch obwohl die Niedersächsinnen in der Liga ziemlich dominant auftreten, müssen sie sich in einigen Kategorien der Konkurrenz beugen. Denn auch weitere Top-Teams stellten im bisherigen Saisonverlauf ihre individuelle Klasse unter Beweis. Wir haben die wichtigsten Statistiken in einer Grafik-Story verpackt und weitere Daten und Fakten zur Frauen-Bundesliga zusammengestellt.

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Spätestens mit dem deutlichen 6:0-Erfolg über den amtierenden Meister und Verfolger Bayern München hat der VfL Wolfsburg klar verlauten lassen, welche Mannschaft in dieser Saison die Nummer 1 der Flyeralarm Frauen-Bundesliga ist. 3 Spieltage vor Schluss ist das letzte Wort selbstredend noch nicht gesprochen. Doch 4 Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten sollten für die Mannschaft von Trainer Tommy Stroot ein komfortables Polster sein. Denn Patzer der Niedersächsinnen waren bis dato Mangelware. Im gesamten Saisonverlauf blieben insgesamt nur 7 Punkte auf der Strecke. Damit wären die Kräfteverhältnisse in der höchsten deutschen Spielklasse aus Sicht der Wölfinnen wieder zurechtgerückt, die im Vorjahr nach zuvor 4 Meistertiteln in Serie den Münchenerinnen den Vortritt lassen mussten.

Für die Konkurrenz gibt es dennoch die Gelegenheit, den Wölfinnen in der einen oder anderen Kategorie den Rang abzulaufen. So kommen die beiden Top-Torjägerinnen des VfL, Jill Rood und Tabea Waßmuth, auf lediglich 9 Saisontore. Stattdessen glänzt der Spitzenreiter mit einer unberechenbaren Offensive – 18 verschiedene Torschützinnen sind Liga-Bestwert! Die Torhüterinnen ausgeklammert, erzielten sogar nur 6 Spielerinnen keinen Treffer. Im Rennen um die Torjäger-Kanone haben stattdessen 2 Vereine, Turbine Potsdam und der FC Bayern, das Zepter ergriffen und stellen mit Selina Cerci und Lea Schüller (je 13 Treffer) die treffsichersten Akteurinnen der Frauen-Bundesliga. Hier erwartet uns bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen!

Die doppelte SGE

Eintracht Frankfurt, aktuell Tabellen-5., grüßt sogar in gleich 2 Kategorien von der Spitzenposition. Lara Prasnikar erzielte in der Saison 2021/22 nicht nur selbst 10 Treffer, sondern legte zudem 8 weitere für ihre Mitspielerinnen auf. Und die SGE stellt nicht nur im Angriff eine der besten Spielerinnen der Liga. Auch in der Hintermannschaft haben die Adlerträgerinnen etwas auf dem Kasten – besser gesagt im Kasten. Torhüterin Merle Frohms hielt in dieser Saison 8 Mal ihre Kiste sauber. Prozentual gesehen muss sie sich allerdings Anna Wellmann von Turbine Potsdam geschlagen geben (Torhüterinnen mit mindestens 5 Einsätzen). Die 26-Jährige, die erst im vergangenen Sommer an die Havel wechselte, hielt in 75% ihrer Spiele die Null.

Vor knapp 2 Jahren wurde der 1. FFC Frankfurt offiziell aufgelöst. Punkte für die Ewige Tabelle der Frauen-Bundesliga konnten die Hessen folglich nicht mehr sammeln. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Turbine Potsdam sich den Status als All-Time-Nummer-Eins sichern wird. Am 17. Spieltag war es dann schließlich so weit. Die Brandenburgerinnen schnappten sich dank eines 2:0-Erfolgs über den SC Sand die Spitzenposition. In der Liga reicht es für den 6-fachen Deutschen Meister in diesem Jahr aller Voraussicht nach nur für Platz 3.

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