Frankfurts Asiaten: Mal Flop, mal Klublegende…

Frankfurts Asiaten: Mal Flop, mal Klublegende…

Mit Daichi Kamada von Sagan Tosu aus der J-League verpflichtete Eintracht Frankfurt am Donnerstag einen weiteren asiatischen Spieler. Der Japaner unterschrieb für 4 Jahre. Er gilt als Riesen-Offensivtalent und setzt bei den Hessen eine gute Tradition fort. Spieler aus Asien, insbesondere aus Japan und Südkorea, haben bei der Eintracht einen fast schon legendären Ruf. Einige fielen jedoch durch…

Die japanischen Kaiser ließen einst ihr Geld in Frankfurt drucken. Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Reich der aufgehenden Sonne und der Main-Metropole haben neben einer quicklebendigen japanischen Gemeinde in der Stadt eine ebenso lange Tradition wie die fußballerischen Beziehungen zwischen Asien und der Frankfurter Eintracht.

Mit Daichi Kamada (20) vom J-League-Klub Sagan Tosu verpflichtete der Pokalfinalist in dieser Woche zum 5. Mal in seiner Geschichte in der Bundesliga einen Spieler aus Japan. Nimmt man die nicht nur bei der SGE als legendär geltenden Südkoreaner Bum-Kun Cha und dessen Sohn Du-ri Cha dazu, wird die fernöstliche Tradition noch lebendiger.

Bum-kun Cha – „Tscha-Bum“ setzte in Frankfurt, aber auch bei Bayer 04 Leverkusen (u. a. UEFA-Cup-Sieger 1988) die Maßstäbe für alle später in der Bundesliga kickenden asiatischen Fußballprofis. Bereits in seiner 1. Eintracht-Saison 1979/80 holte er mit den Adlerträgern den UEFA-Cup und wurde vom Kicker-Sportmagazin in die Rubrik „Weltklasse“ aufgenommen. 1981 gewann er mit der Eintracht den DFB-Pokal, erzielte 46 Tore in 122 BL-Spielen für die Frankfurter. Nach seinem Wechsel nach Leverkusen wurde Cha der erste Bundesligaprofi, der den UEFA-Cup mit 2 verschiedenen Klubs gewann.

12 Tore in 87 Spielen für Eintracht Frankfurt gelangen Chas 1980 geborenem Sohn Du-ri. Sein Wechsel zum Rhein-Main-Rivalen 1. FSV Mainz 05 kostete ihn 2006 allerdings einige Sympathien bei den Fans. 2010 bis 2012 spielte der Viertplatzierte der WM 2002 auch beim schottischen Kultklub Celtic Glasgow.

Nur Inamoto war ein Flop

Die japanische Ära am Main läutete 2006 Naohiro Takahara ein. Vom Hamburger SV 2003 in die Bundesliga geholt, avancierte „Taka“ mit 12 Toren in 38 BL-Spielen am Main ebenso zum Publikumsliebling wie zuvor in der Hansestadt. Für den HSV knipste Takahara in 97 Liga-Einsätzen 13-mal.

Junichi Inamoto galt bereits vor der WM 2002 in Japan und Südkorea als Superstar des Co-Gastgebers. Beim FC Arsenal, FC Fulham und West Bromwich Albion sammelte der Mittelfeldspieler wertvolle Auslandserfahrung. Eintracht Frankfurt sicherte sich 2007 seine Dienste, in 43 BL-Spielen blieb Inamoto jedoch ohne Torerfolg.

Nur ein Jahr nach dem Dortmunder Fan-Liebling Shinji Kagawa kam mit Takashi Inui ein weiterer Spieler von Osaka Cerezo nach Deutschland. Inui wechselte noch im Sommer 2012 zu Eintracht Frankfurt. € 1,2 Mio. zahlten die Hessen für den Mittelfeldspieler. Am 16. September 2012 gelang Inui beim 3:2 gegen den HSV sein erstes Bundesliga-Tor, am Saisonende stand der Sprung in die Europa League.

Makoto Hasebe: Der Mann für die besonderen Tore…

Makoto Hasebe spielt seit 2014 für die Frankfurter. Mit 236 BL-Spielen für die SGE, Nürnberg und Wolfsburg ist er der Rekord-Japaner der Liga. Der 104-malige Nationalspieler erzielte bislang 2 Treffer im Trikot der Frankfurter. Eine dieser Buden machte „Hase“ jedoch in Fan-Kreisen der SGE unsterblich. Es war sein 1:1-Ausgleichstreffer (Endstand: 1:2) im überlebenswichtigen Abstiegs-Derby 2016 bei Darmstadt 98.

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Korea-Legenden in Frankfurt: Bum-kun Cha (r.) und Sohn Du-ri bei dessen Nationalmannschaftsabschied am 31. März 2015.
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