Veni, vidi, vici: Franck Ribery erobert die Herzen in Italien

Veni, vidi, vici: Franck Ribery erobert die Herzen in Italien

Auf der Insel ist es fast schon Tradition. Die Bundesliga kürt ihn seit der Saison 2018/19 und die Serie A nun zum ersten Mal: Den Spieler des Monats! Und der Premieren-Preisträger heißt weder Cristiano Ronaldo noch Romelu Lukaku vom Spitzenreiter Inter Mailand. Ex-Bayern-Star Franck Ribery schnappt sich den MVP-Award und setzt seinen ersten Meilenstein im Florenz-Trikot.

Congratulazione, Franck Ribery! Beim dritten Sieg in Folge seiner Fiorentina (1:0 gegen Udinese Calcio) war der Franzose zwar diesmal nur beim Jubeln beteiligt. 2 Treffer sowie eine Vorlage im Monat September waren jedoch Grund genug für die Liga-Bosse, ihn vor dem Anpfiff als Spieler des Monats auszuzeichnen. „Ribéry hat uns zum Saisonauftakt das Allerbeste seines Repertoires gezeigt“, heißt es von Serie A.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren außerdem die hohe Zahl gewonnener Zweikämpfe, seine Passgenauigkeit und seine Beschleunigung. Für all das hätten sie China und Katar wohl fast jeden x-beliebigen Betrag in den Vertrag geschrieben. Und so mancher Bayern-Fan weicht von seiner Meinung, ein Ribery hätte den Bayern als Rotationsspieler auch mit seinen 36 Lenzen noch gut zu Gesicht gestanden, nicht ab.

In Florenz wichtiger als in München

Mit der Entscheidung, seine Karriere nach 12 glorreichen Jahren beim FC Bayern lieber im Stiefelland fortzusetzen, hat Europas Fußballer des Jahres von 2013 letztlich alles richtig. Hier, wo Ü30-Spieler generell eine höhere Wertschätzung genießen als in jeder anderen Top-Liga Europas (alle Serie A-Wetten), kann er sich mit Top-Spielern messen und macht an guten Tagen wie gegen den AC Mailand noch immer den Unterschied aus. Beim 3:1-Auswärtserfolg erhob sich das komplette San Siro, als Coach Vinczenzo Montella seinen Matchwinner in der 89. Minute vom Feld geholt hatte.

Sein Vertrag beim AC Florenz gilt 2021, ein Karriereende in einer der besagten Operettenligen scheint weiter weg als je zuvor. Dass er bei den temperamentvollen Tifosis einen ähnlichen Status genießen würde wie als Triple-Sieger in München war bereits bei der Vorstellung abzusehen. Und auf dem Platz? „Bei Bayern war ich wichtig für die Mannschaft. Aber ich glaube, in Florenz ist meine Verantwortung sogar noch größer“, sagt Franck Ribery. Die „Gigliati“ (übersetzt: Lilien) stellen mit einem Durchschnittsalter von 25,1 Jahren das jüngste Team der Liga. In der Toskana hofft man, dass Youngsters wie Federico Chiesa (21) oder Nikola Milenkovic (21) an der Seite des Franzosen reifen und Florenz nach Platz 16 im Vorjahr auf eine Saison im gesicherten Mittelfeld zusteuert.

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