FIFA-Klub-WM: Gegen Real Madrid will Gremio den nächsten Coup

FIFA-Klub-WM: Gegen Real Madrid will Gremio den nächsten Coup

Im Finale der 14. FIFA-Klub-WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten könnte es am Samstag (18 Uhr MEZ) ein Novum geben. Nie zuvor konnte dieser Titel verteidigt werden. Das könnte mit Champions-League-Sieger Real Madrid um Superstar Cristiano Ronaldo (32) gegen Copa-Libertadores-Sieger Gremio Porto Alegre aus Brasilien erstmals einem Team gelingen. Bei einem Erfolg winkt den Königlichen noch eine Bestmarke.

Am 11. Dezember 1983 beendete der brasilianische Stürmer Renato Portaluppi, genannt Gaúcho, in Tokio in der 3. Minute der Verlängerung mit Gremio Porto Alegre gegen den amtierenden Europapokalgewinner der Landesmeister vom Hamburger SV alle Träume der Hanseaten auf den Titel des Weltpokalsiegers. Das ist lange her. 34 Jahre nach dem 2:1-Triumph über den HSV steht Portaluppi mit seinem Herzensverein Gremio nun im Finale des Nachfolge-Wettbewerbs, der FIFA Klub-WM.

Finaleinzug reicht Gremio-Coach nicht

Mit der Final-Teilnahme gibt sich der 55-Jährige Renato keineswegs zufrieden. „Die Leute glauben, dass wir mit dem Finale schon unser Ziel erreicht hätten“, sagte der Gremio-Coach, „aber deshalb sind wir nicht hier. Ich bin Klub-Weltmeister geworden und ich will, dass meine Spieler es auch werden.“ Gremio Porto Alegre, der Sieger der südamerikanischen Champions League Copa Libertadores, stieß als letzter der 7 Klubs aus den verschiedenen FIFA-Konföderationen zum Teilnehmerfeld. Am 29. November 2017 hatten die Brasilianer noch im Land des argentinischen Erzrivalen bei der Copa jubeln dürfen. Im Finale von Buenos Aires gab es für die Mannschaft um Superstar Luan (24) und den Ex-Dortmunder Lucas Barrios (33) ein 2:1 über CA Lanús.

Eine knappe Geschichte war am Dienstag der Finaleinzug bei der Klub-WM. Gegen den CONCACAF-Champion CF Pachuca aus Mexiko setzte sich Gremio Porto Alegre mit 1:0 nach Verlängerung durch. Torschütze war der eingewechselte brasilianische Linksaußen Everton (21). Fast mehr noch als über seinen Siegtreffer schien sich Gremios Tor-Held am Mittwoch über den Finalgegner zu freuen. Am Samstag (18 Uhr MEZ) treffen die Brasilianer auf das große Real Madrid. Der Titelverteidiger mühte sich gegen den Gastgeberverein al-Jazira Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu einem 2:1. „Es ist das Finale, von dem wir geträumt haben, seit diese Saison begann“, verriet Everton der arabischen Zeitung The National, „wir wissen, dass Real viele Weltstars hat, aber auf dem Platz sind es 11 gegen 11.“

Real Madrid kann gegen Gremio wieder Geschichte schreiben

Die Kader-Qualität ist nur ein Aspekt vor diesem ungleichen Finale. Real Madrids Luxus-Kader ist laut Transfermarkt.de 743 Mio. € wert. Gremio Porto Alegre bringt es auf einen Gesamtwert von gerade mal 78 Mio. €.

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Die lange Saison – allein 14 Spiele musste Gremio auf dem Weg zur Copa Libertadores absolvieren – könnte im Zayed-Sports-City-Stadion von Abu Dhabi ebenfalls ein Faktor sein. „Die Mannschaft ist sehr müde“, räumt Renato Gaúcho ein, „vom psychologischen Zeitpunkt her sind wir sicherlich im Nachteil, aber wir werden versuchen, diese Schwierigkeiten zu überwinden.“ Dass Gremio in beiden Hälften führt und gewinnt, bringt die Fabel-Quote von 81,00. Die FIFA-Klub-WM bietet aber auch noch weitere, attraktive Wetten.

Bale und Everton: Die Super-Joker

Real Madrid will sich den Titel des Klub-Weltmeisters zum 3. Mal seit 2014 sichern. Mit einem Sieg über Gremio würden die Königlichen mit dem Erzrivalen FC Barcelona als Rekordsieger gleichziehen. Zudem wäre Real der erste Klub-Weltmeister, der seinen Titel verteidigen könnte. „Wir haben uns den Platz in diesem Finale verdient“, erklärte Real-Coach Zinedine Zidane (45) nach dem schwerfälligen 2:1 gegen al-Jazira. Mit Gareth Bale (28) erzielte auch bei den Madrilenen ein Einwechselspieler das Tor zum Finale. 9 Minuten vor dem Ende erlöste der Waliser den haushohen Favoriten. „Wenn du eingewechselt wirst, willst du immer Einfluss auf das Spiel nehmen“, erklärte Bale dem Daily Mail, „aber das Wichtigste ist, dass wir in diesem Finale stehen.“

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Cristiano Ronaldo von Real Madrid ist mit 7 Treffern, davon einer im Trikot von Manchester United 2008, beinahe selbstredend Rekord-Torjäger der FIFA-Klub-WM.

 

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