Feyenoord: Van Persie setzt Rückkehrer-Tradition fort

Feyenoord: Van Persie setzt Rückkehrer-Tradition fort

Feyenoord Rotterdam holt einen verlorenen Sohn zurück. Robin van Persie, der bereits von 2001 bis 2004 für den Klub auflief, schnürt ab sofort wieder seine Stiefel für den amtierenden niederländischen Meister. Er ist nicht der erste Spieler, der nach erfolgreichen Jahren im Ausland nach Rotterdam zurückkehrt. In der jüngeren Vergangenheit setzte Feyenoord des Öfteren auf Rückholaktionen verdienter Akteure.

14 Jahre schoss Robin van Persie Tore in England und der Türkei, nun kehrt er zurück in seine Heimat. Der langjährige niederländische Nationalspieler wird am morgigen Montag einen Vertrag bei Feyenoord Rotterdam unterschreiben, nachdem er sich mit seinem bisherigen Arbeitgeber, Fenerbahce Istanbul, über die Auflösung seines aktuellen Arbeitspapiers einigte.

Van Persie Sieger im Duell mit Tomas Rosicky im UEFA-Cup-Finale 2002.

Torschütze vom Dienst

Bereits von 2001 bis 2004 spielte der heute 34-Jährige für den niederländischen Traditionsklub. In 76 Pflichtspielen erzielte er 21 Tore und lieferte 9 Assists. Damals gewann er unter Trainer Bert van Marwijk im Endspiel gegen den BVB (3:2) den UEFA-Cup. Nach seinem Engagement in Rotterdam avancierte er zu einem der besten Torjäger in Europa. Bei Arsenal (276 Spiele/131 Tore), Manchester United (105/58) und Fenerbahce (91/40) traf er in regelmäßiger Häufigkeit. Nun will er seine Karriere dort beenden, wo er sie begonnen hat.

Feyenoord setzt auf Rückkehrer

Mit Rückkehrern hat Feyenoord Rotterdam in der jüngeren Vergangenheit mehrmals gute Erfahrungen gemacht. Ähnlich wie jetzt Van Persie kehrten auch Pierre van Hooijdonk, Giovanni van Bronkchorst, Jon-Dahl Tomasson und zuletzt Dirk Kuyt zum Klub zurück, nachdem sie im Ausland erfolgreich waren. Zwar konnten sie nicht immer an die Leistungen ihrer ersten Feyenoord-Engagements anknüpfen, bei den Fans avancierten sie aber schnell wieder zu Publikumslieblingen.

Van Hooijdonk: Feyenoord von 2001 bis 2002 und von 2005 bis 2007

Der Stürmer lief insgesamt 126 Mal  für den Klub auf und erzielte dabei 72 Tore. Im UEFA-Cup-Finale 2002 war er mit 2 Treffern der Garant für den Titel. Im Ausland spielte er für Celtic Glasgow, Nottingham Forrest, Benfica Lissabon und Fenerbahce.

Giovanni van Bronckhorst: Feyenoord von 1993 bis 1998 und von 2007 bis 2010

Der heutige Feyenoord-Trainer entstammt der eigenen Jugend und trat bereits 1982 dem Verein bei. 240 Partien absolvierte er für Rotterdam, gewann mit dem Klub 2 Mal den niederländischen Pokal. Mit den Glasgow Rangers, dem FC Arsenal und dem FC Barcelona sammelte er im Ausland 14 weitere Titel.

Jon-Dahl Tomasson: Feyenoord von 1998 bis 2002 und von 2008 bis 2011

Der dänische Stürmer erlebte die beste Zeit seiner Karriere in Rotterdam. Egal ob im Anschluss seines ersten Feyenoord-Engagements beim AC Mailand, beim VfB Stuttgart oder beim FC Villareal – nirgends zeigte sich der Stürmer so treffsicher wie im rot-schwarzen Rotterdam-Trikot. Für den Verein traf er in 205 Spielen 91 Mal und beendete im De Kuip auch seine Karriere.

Dirk Kuyt: Feyenoord von 2003 bis 2006 und von 2015 bis 2017

Mit dem Meistertitel im vergangenen Sommer krönte der Stürmer seine Rückkehr nach Rotterdam und beendete im Anschluss seine Laufbahn. Während seiner ersten Zeit bei Feyenoord wurde Kuyt niederländischer Torschützenkönig. Insgesamt erzielte er für Rotterdam 116 Tore in 193 Partien. Im Ausland war er für den FC Liverpool und Fenerbahce erfolgreich.

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