Die 5 teuersten Fehleinkäufe des FC Barcelona

Die 5 teuersten Fehleinkäufe des FC Barcelona

Der FC Barcelona gehört zu den erfolgreichsten Vereinen der Welt. Um in jedem Wettbewerb die Chance auf den Titel zu haben, investieren die Katalanen viel Geld. Seit dem Jahr 2010 gab der Klub 1,4 Mrd. € für neue Spieler aus – in diesem Zeitraum mehr als jeder andere Verein auf der Welt. Nicht immer bewiesen die Verantwortlichen dabei ein glückliches Händchen. Vor allem nicht in letzter Zeit. Die teuersten Fehleinkäufe des FC Barcelona wurden erst in jüngster Vergangenheit getätigt.

Die Coronakrise macht vielen Vereinen schwer zu schaffen. Auch der FC Barcelona muss große Verluste hinnehmen. Dass so ein erfolgreicher Klub wie Barca in der COVID-19-Zeit um die Liquiditätsfähigkeit kämpfen muss, liegt vor allem an 2 Sachen: Zu hohe Personalkosten und zu viele teure Verpflichtungen auf dem Transfermarkt. Beides ist besonders defizitär, wenn sich die neuen Spieler als Flops entpuppen. Die 5 teuersten Fehleinkäufe des FC Barcelona entstammen allesamt aus den letzten 5 Jahren und kosteten zusammen 382 Mio. €. An Wiederverkaufswert gab es für das Quintett bislang lediglich 75,5 Mio. €.

Fehleinkäufe FC Barcelona: Die 5 teuersten Flops

Philippe Coutinho: 145 Mio. € (2017/18)

In der langen Historie Barcas war kein Spieler teurer als der Brasilianer. Gelohnt hat sich die Wahnsinnssumme nicht. Der offensive Mittelfeldspieler erfüllte die hohen Erwartungen nicht und wurde bereits nach nur 1,5 Jahren an den FC Bayern verliehen. Seine Bilanz im Barca-Trikot: 21 Tore und 11 Assists in 76 Spielen. Das klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, doch verbuchte er den Großteil dieser Werte in Liga-Spielen gegen durchschnittliche Gegner. In den Top-Duellen saß der Ex-Reds-Akteur zumeist auf der Bank.

Ousmane Dembélé: 125 Mio. € (2017/18)

Der Franzose wurde ein halbes Jahr vor Coutinho verpflichtet, ebenfalls für viel Geld aus dem Neymar-Erlös. Doch der Dribbler entwickelte sich bislang zu einem der größten Verlustgeschäfte der Vereinsgeschichte. Aufgrund von vielen Verletzungen kam der 22-Jährige lediglich in 74 der 153 Pflichtspiele zum Einsatz. Das entspricht einer Auflauf-Quote von nur 48%. Heruntergerechnet kostete Dembélé dem Klub bislang 30 Tsd. € pro Einsatzminute – das Gehalt nicht miteinbezogen. Ob er eine Zukunft in Barcelona hat und noch zum Heilsbringer avancieren kann, wird sich nach COVID-19 zeigen. Den Glauben daran haben in Katalonien allerdings bereits viele Fans verloren.

Malcom: 41 Mio. € (2018/19)

Der nächste Barcelona Fehleinkauf, um den Neymar-Abgang zu kompensieren. Kurz vor Transferschluss schnappten die Katalanen der Roma den Spieler vor der Nase weg. Zunächst als Coup gefeiert, floppte Malcom auf ganzer Linie. Nur 24 Einsätze absolvierte er für den Klub, davon 13 Mal als Einwechselspieler. Nach nur einer einzigen Saison wurde der 23-Jährige an Zenit St. Petersburg weiterverkauft. Das Positive: Da die Russen 40 Mio. € für Malcoms-Dienste überwiesen, machte Barca in Summe nur einen Transferminus in Höhe von 1 Mio. €.

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André Gomes: 37 Mio. € (2016/17)

Leistungsträger beim FC Valencia, Mitläufer in Barcelona – das beschreibt den portugiesischen Mittelfeldspieler haargenau. Von 2016 bis 2018 lief Gomes für Barca auf, einen Stammplatz ergatterte er nie. Zwar kam er in den 2 Jahren auf 46 La-Liga-Spiele, allerdings 23 Mal von der Bank aus. Im Trikot der Blaugrana war Gomes lediglich an 7 Toren (3 Treffer, 4 Assists) direkt beteiligt. Inklusive vorheriger Leihe brachte der Portugiese Barca beim Abgang nach Everton 27 Mio. € ein. Das dämpfte den Verlust ein wenig.

Arda Turan: 34 Mio. € (2015/16)

Die Zahlen, die der Türkei für Barca auflegte, waren keine schlechten. 15 Tore und 11 Assists gelangen dem Offensivspieler in 55 Pflichtspielen. Das Problem: Turan kam an Lionel Messi, Luis Suárez und Neymar nicht vorbei und absolvierte in 2,5 Jahren nur 32 Startelf-Einsätze. In der Hinserie 2017/18 kam er in keiner einzigen Partie zum Einsatz und wurde folglich im Januar 2018 zu Basaksehir verliehen. Nach vorzeitigem Ende des Leihgeschäfts ließ Barca den mittlerweile 33-Jährigen ablösefrei ziehen – was letztendlich auch für den hohen Verlust verantwortlich war.

Einer der größten Fehleinkäufe des FC Barcelona: Malcom.

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