Loris Karius: Es fehlt ihm einfach an Klasse

Loris Karius: Es fehlt ihm einfach an Klasse

Kaum ist der FC Liverpool aus der Sommerpause gekommen, gehen die Diskussionen um Torwart Loris Karius weiter. Der 25-jährige deutsche Torwart der Reds steht spätestens seit seinen 2 krassen Patzern im Champions League-Finale gegen Real Madrid (1:3) schwer in der Kritik. Viele Experten fordern vehement, dass Karius als Stammtorwart abgelöst wird. Und jetzt gab der Keeper den Kritikern neuen Stoff zum Meckern.

Schon bei seinem 2. Auftritt nach dem Endspiel in der Königsklasse unterlief Karius erneut ein grober Schnitzer. Im Testspiel beim englischen Viertligisten Tranmere Rovers (3:2) ließ er einen Freistoß, der zentral auf sein Tor kam, nur nach vorne klatschen. Der Viertligist nutzte die Unsicherheit aus und erzielte sein 1. Tor in der Partie.

Diese Aktion zeigt einmal mehr: Karius fehlt es einfach an Klasse, um bei einem internationalen Spitzenklub wie dem FC Liverpool langfristig Stammtorwart zu sein. Auch, wenn viele Kritiker in den letzten Monaten zu weit gegangen sind und kein Fußballer dieser Welt  ein solches Kritikgewitter verdient hat: Fakt ist, dass sich Liverpool nach einem neuen, besseren Torwart umschauen muss.

Unsicherheiten zeigt Karius schon lange

Es ist zwar schön und auch ehrenwert, dass Liverpool-Coach Jürgen Klopp seinen Schützling immer wieder aufs Neue verteidigt und zwischen den Pfosten auf Karius vertraut. Irgendwann muss ein Verein aber reagieren und erkennen, dass es für seine sportliche Zukunft das Beste ist, eine Änderung vorzunehmen. Es ist ja auch nicht so, dass Karius erst im Champions League-Finale (alle Champions League-Wetten) zum ersten Mal gepatzt hat. Schon vorher waren ihm einige Fehler unterlaufen, die den Reds Punkte und Siege gekostet haben.

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Auch Mignolet kein sicherer Torwart

Das Gleiche gilt übrigens für Ersatztorwart Simon Mignolet. Der 30-jährige Belgier, der bereits seit 2013 bei den Reds unter Vertrag steht, fiel in der Vergangenheit vor allem als Unsicherheitsherd auf. Um nur ein Beispiel zu nennen: Beim torreichen 3:3 gegen den FC Arsenal im Dezember wollte Mignolet beim Stand von 2:1 für Liverpool einen Distanzschuss von Granit Xhaka mit nur einer Faust parieren. Er faustete aber daneben und wurde dadurch zur Lachnummer in den sozialen Medien.

Und was passierte wenig später? Korrekt, Mignolet wurde zum Bankdrücker und Karius bekam die Chance, sich als Stammtorwart zu beweisen. So ist das nun einmal im Profisport. Ein Berufsfußballer muss Leistung bringen und passiert das über einen längeren Zeitraum nicht, muss man damit rechnen, dass jemand anderes den Vorzug erhält. Und beim FC Liverpool ist es nun definitiv an der Zeit, einen neuen Schlussmann zu installieren. Die Schonfrist für Karius ist längst vorbei.

Aktuell nur Ersatztowart beim FC Liverpool: Simon Mignolet (mittig, links)

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