FC Liverpool, Klopp und der FA Cup: Keine Erfolgsstory!

FC Liverpool, Klopp und der FA Cup: Keine Erfolgsstory!

Die Amtszeit von Jürgen Klopp (52) beim FC Liverpool ist fraglos eine Erfolgsgeschichte. Allein im Jahr 2019 hat der deutsche Coach mit den Reds 3 Titel geholt – Champions League, UEFA Supercup und FIFA Klub-WM. 2020 wird der englische Fußballmeister erstmals seit 30 Jahren wieder FC Liverpool heißen. Blieben die nationalen Pokalwettbewerbe: FA Cup und Ligapokal sind die letzten Feste für Liverpool-Kritiker…

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So sieht echte Häme aus. Der Chelsea-Profi und bekennende Everton-Fan Ross Barkley versuchte am Dienstagabend nach dem 2:0 (1:0) gegen den FC Liverpool in Runde 5 des FA Cup erst gar nicht, seine Schadenfreude zu verbergen. „Es war ein Traum, gegen Liverpool zu treffen”, so der Torschütze zum 2:0 für die Blues, „ein massives Ergebnis für mich und die Jungs.” Barkley und der FC Chelsea stehen damit im Viertelfinale des traditionsreichen Wettbewerbs.

FA Cup und Co: Liverpools letzten nationalen Pokal gab es unter Dalglish!

Für den FC Liverpool war das „Aus“ im bereits seit 1871/72 ausgespielten englischen Pokal eine erneute Enttäuschung. Nicht nur, dass es wettbewerbsübergreifend die 3. Auswärtsniederlage ohne eigenes Tor war. Nein, die Reds können scheinbar keine nationalen Pokal-Titel mehr gewinnen! Jedenfalls nicht unter der Regie von Jürgen Klopp. Den letzten Erfolg in einem „Domestic Cup“ gibt es 2012 im Liga-Pokal, 5:4 im Elfmeterschießen gegen Cardiff City. In der Verantwortung steht damals noch Spieler- und Trainerlegende Sir Kenny Dalglish (68). Im gleichen Jahr hatte man auch zum letzten Mal ein FA Cup-Finale erreicht – 1:2 gegen den FC Chelsea in Wembley! (FA Cup-Wetten)

3-mal flog Liverpool unter Klopp im FA Cup in Runde 4 raus

Ob FA Cup oder Liga-Pokal – hier macht der LFC bei allem Glanz in der Champions League und ungeachtet seiner fulminanten Rekord-Saison in der Premier League mit „Kloppo“ keine gute Figur! Wenn es überhaupt einen Ansatzpunkt für Liverpools Kritiker und für echte Hater gibt, ist es die oft lax erscheinende Einstellung in diesen Wettbewerben.

Seit der deutsche Coach den LFC im Oktober 2015 übernahm, kam der 7-fache FA-Cup-Sieger aus Liverpool (zuletzt 2006) nie weiter als Runde 5 (2020). Das ist gegenüber dem „Aus“ in Runde 4 im Januar 2019 bei den Wolverhampton Wanderers (1:2) nicht unbedingt ein Fortschritt. Am 27. Januar 2018 kegelten die Baggies von West Bromwich Albion Liverpool vor heimischer Kulisse in Anfield ebenfalls in der 4. Runde raus (2:3). 2017 verlor man in der gleichen Spielrunde abermals zu Hause – 1:2 gegen die Wolves. Im Premieren-Jahr unter Klopp gab es 2015/2016 ein 1:2 nach Verlängerung bei West Ham United. Natürlich in Runde 4…

Im Liga-Cup schenkte Klopp ab – und schickte die U23-Jungs

Der englische Ligapokal, der den exotisch klingenden Namen Carabao Cup trägt, ist unter Klopp ebenfalls nicht gerade eine Paradedisziplin für den 18-fachen englischen Fußballmeister. Liverpool hat ihn insgesamt 8-mal gewonnen. Das Finale 2016 war Klopps erstes in England und es machte Lust auf mehr. Am Ende wurde es aber gegen den Dauer-Rivalen Manchester City mit 2:4 im Elfmeterschießen in Wembley verloren. Seitdem konnten die Liverpooler Überflieger, die die Premier League in dieser Saison nach Belieben dominieren, in diesem Wettbewerb keine neuen Erfolge verbuchen. 2017 scheiterte Liverpool mit 0:1 und 0:1 im Halbfinale am FC Southampton. Dass Klopp in diesem Jahr im Viertelfinal-,,Aus“ beim 0:5 beim späteren Finalisten Aston Villa die U23-Mannschaft inklusive Coach Neil Critchley ran ließ, durfte als Tiefpunkt gewertet werden.

Gegen Chelsea rotierte Klopp mit Veränderungen auf 7 Positionen ins „Aus“. So kam das Sturm-Duo Mo Salah und Roberto Firmino erst nach 70 Minuten von der Bank – zu spät.

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So dicht vor dem Ziel und doch im Stimmungstief: Georginio Wijnaldum (r.) und Virgil van Dijk und der FC Liverpool, hier beim 0:1 im Champions-League-Achtelfinale bei Atlético Madrid.
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