FC Chelsea: 3 Top-Spieler, deren Talent nicht erkannt wurde

FC Chelsea: 3 Top-Spieler, deren Talent nicht erkannt wurde

Im Vergleich zum Revierderby hierzulande war das Spitzenspiel der Premier League am Samstagabend weitaus umspektakulärer. Der FC Chelsea wendete beim FC Liverpool (1:1) in der Schlussphase eine Niederlage ab. Mohamed Salah ärgerte seinen Ex-Klub. Klarer Fall von Ausgerechnet – und auch kein Einzelfall mehr bei den Blues!

Seinen 10. Saisontreffer bejubelte der Ägypter lieber still. Aus Respekt vor den Londonern, bei denen Salah bis 2015 gespielt hatte? Wohl eher auf Grund des Terror-Anschlags in seiner Heimat am Freitag. „Warum trifft er gegen statt für uns“, mag sich so mancher Chelsea-Fan zurecht fragen. Der 25-Jährige setzt eine Liste von Spielern fort, die an der Stamford Bridge kaum zum Zug gekommen waren und nun anderswo durchstarten.

Hazard: „Salah bekam nie eine Chance“

Ende September unterlag die Mannschaft von Trainer Antonio Conte dem Spitzenreiter Manchester City in einem hart umkämpften Duell 0:1. Wer macht den Unterschied? Kevin de Bruyne, wie Salah zu seiner Chelsea-Zeit nicht mehr als ein Statist. Bei seinen Leihklubs hatte der Belgier (KRC Genk, Werder Bremen) sein Potenzial angedeutet, fand über den VfL Wolfsburg dann den Weg zurück auf die Insel.

Für ManCity-Coach Pep Guardiola ist de Bruyne der quasi einzig unersetzbare Spieler in seinem System, während Mohamed Salah als Pharao von Liverpool gefeiert wird. Der Linksfuß, eigentlich Flügelstürmer, aber mit enormen Zug zum Tor, thront mit 10 Toren an der Spitze der Torjägerliste.

„Salah ist ein Top-Spieler. Im Training hat er hier alles gezeigt, bekam im Spiel eben keine Chance. Vielleicht wegen des Trainers, vielleicht wegen der Spieler. Ich weiß es nicht“, trauert Chelsea-Star Eden Hazard seinem ehemaligen Mitspieler hinterher.

Die teuren Makel in der Transferpolitik

Natürlich lässt sich einem Verein, der in den vergangenen 3 Jahren 2 Mal englischer Meister (alle Premier League-Wetten) wurde, nicht so einfach verfehlte Transferpolitik vorwerfen. Das Scoutingsystem der Blues funktioniert bestens. Es fehlt dagegen ein Blick für Top-Talente im Team sowie die nötige Geduld. So wie bei Salah, de Bruyne und davor Romelu Lukaku. Mit Abstrichen wäre auch noch Juan Cuadrado, inzwischen von Juventus Turin fest verpflichtet, zu nennen. Im Sommer war man bereit, eine der größten Fehleinschätzung mit viel Geld zu korrigieren.

Beim Wettbieten um Lukaku, der 2014 nach Everton ziehen gelassen worden war, zog Chelsea jedoch den Kürzen. Für fast 85 Mio. € schnappte sich Manchester United den bulligen Stürmer – der teuerste Premier League-Transfer des Sommers! Stattdessen kam Alvaro Morata zu den Londonern, der etwa 20 Mio. weniger gekostet und gleichviel Tore (8) erzielt hat. Richtig ist aber auch: Der Morata-Transfer wäre gar nicht erst nötig gewesen, wenn man das enorme Potenzial bei Lukaku oder Salah erkannt hätte.

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