FC Bayern: Warum ein Dembele-Transfer keinen Sinn ergibt

FC Bayern: Warum ein Dembele-Transfer keinen Sinn ergibt

Die Hälfte der Bundesliga-Saison 2021/22 ist vorbei und die Klubs machen sich natürlich auch Gedanken, um ihre Zukunft. Der FC Bayern befindet sich mal wieder auf der Suche nach einem Flügelspieler. Kingsley Comans Vertrag läuft im Sommer 2023 aus und am Ende der laufenden Saison bestünde für die Münchner die letzte Chance, eine große Ablöse herauszuschlagen. Dementsprechend schauen sich die Bayern-Bosse nach Alternativen um. Eine soll Ousmane Dembele vom FC Barcelona sein. Der Franzose wäre jedoch keine gute Wahl.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist auch jeder Fußballverein auf der Suche nach Schnäppchen. Da geht der erste Blick häufig in Richtung ablösefreie Spieler. In diese Kategorie fällt derzeit auch Ousmane Dembele. Sein Kontrakt beim FC Barcelona endet am 30. Juni 2022. Laut Medienberichten beschäftigt sich auch der FC Bayern mit der Verpflichtung des Franzosen. Hasan Salihamidzic und Co. sollen den ehemaligen BVB-Kicker sogar zum Transferziel Nummer 1 auserkoren haben.

Horrende Gehaltsvorstellungen, Verletzungsprobleme

Dabei wäre ein Dembele-Transfer ein großes Wagnis. Zwar hat der 24-Jährige in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt, dass er großes Talent besitzt, allerdings ist seine Liste an Verfehlungen ebenso lang. Beim BVB streikte sich der Franzose 2017 weg, erschien nicht mehr zum Training und verließ seine Wohnung vollkommen vermüllt. Ein solches Verhalten würde in keinster Weise beim FC Bayern toleriert oder geduldet werden. Innerhalb kürzester Zeit müsste Dembele, dessen Eingewöhnungsphase im Profifußball bereits rum ist, spuren oder der Klub Konsequenzen ziehen. Schwer vorstellbar bei Dembele bzw. einem Deal in dieser Höhe.

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Schließlich würde der Flügelstürmer, der in der Bundesliga auf 19 Scorerpunkte (6 Tore, 13 Assists) bei 32 Einsätzen kommt, zwar zum Nulltarif nach München kommen, dafür würde sein Handgeld, das er für eine Unterschrift beim FCB erhält, umso höher ausfallen. Zuletzt hatte Dembele in Verhandlungen mit dem FC Barcelona eine Hausnummer von 40 Mio. € pro Jahr genannt. Eine Summe, die die Bayern niemals zahlen würden, denn damit würde das gesamte Gehaltsgefüge gesprengt werden.

Über 100 Spiele in Barcelona verpasst

Neben seinen teils fragwürdigen Verhaltensweisen und extreme Gehaltsvorstellungen, spricht auch Dembeles Krankenakte nicht für einen Deal mit dem FC Bayern. In 4,5 Jahren in Barcelona verpasste der Franzose verletzungsbedingt 102 Partien. Mit Franck Ribery und Arjen Robben sowie Kingsley Coman hatten bzw. haben die Bayern bereits Spieler, die häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Doch alle 3 Genannten passten ins Gehaltsgefüge, sodass Geld für Backups da war. Dies wäre bei Dembele nicht der Fall. Insgesamt wäre eine Verpflichtung des Franzosen trotz dessen Ausnahmequalitäten ein Wagnis.

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