FCB: So schlugen sich die bisherigen Premier-League-Transfers der Bayern

FCB: So schlugen sich die bisherigen Premier-League-Transfers der Bayern

Der Wechsel von Sadio Mané zum FC Bayern ist der perfekt. Das bestätigte Hasan Salihamidzic am vergangenen Freitag mit den Worten: „Ja, er wird kommen!“ Der Star vom FC Liverpool wird in Kürze in München ein langjähriges Arbeitspapier unterschreiben. Der Senegalese ist in der Geschichte des FCB der 6. Spieler, den der Klub aus der Premier League (alle Premier League Wetten) unter Vertrag nehmen wird. Die bisherigen 5 Akteure hatten Licht und Schatten im Trikot der Münchner.

Es dauerte bis 1989, bis der FC Bayern erstmals einen Spieler aus der englischen Liga nach Deutschland transferierte. Der Schotte Ian McInally wechselte für 1,65 Mio. € Ablösesumme von Aston Villa zum FCB. Bei seinem Bundesliga-Debüt (alle Bundesliga Wetten) am 29. Juli 1989 gelangen ihn beim 3:2-Heimsieg über Nürnberg direkt 2 Tore. Der Stürmer blieb bis 1993 an der Isar und gewann in seiner Zeit einmal die Deutsche Meisterschaft (1990) und den Superpokal (1990). Insgesamt lief er 56 Mal für die Münchner auf, dabei erzielte er 14 Tore. Eine Knieverletzung setzte McInally 1991/92 fast die komplette Spielzeit außer Gefecht. Im Anschluss fand er den Weg nicht mehr zurück ins Team und verließ den Klub ein Jahr später nach Auslaufen seines Vertrags.

1995 folgte der nächste Spieler aus der Premier League dem Lockruf der Bayern. Der Wechsel von Jürgen Klinsmann von den Tottenham Hotspur zum FCB sorgte für viel Euphorie, schließlich erzielte der Stürmer zuvor für die Spurs 20 Treffer und wurde als Englands Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Richtig heimisch fühlte sich der deutsche Nationalspieler an der Isar allerdings nie – weder unter Otto Rehhagel noch unter Giovanni Trapattoni. Unvergessen sein Tritt in eine Werbetonne in einem Heimspiel gegen Freiburg im Mai 1997, als er seinen Frust über seine Auswechslung für Amateur Carsten Lakies freien Lauf ließ. Zudem schickte Klinsmann noch ein paar italienische Schimpfwörter seinem Coach entgegen. Nach dieser Saison verließ der gebürtige Schwabe die Bayern in Richtung Sampdoria Genua. In seiner FCB-Vita stehen 84 Spiele (48 Tore) sowie der Gewinn der Meisterschaft (1997) und des UEFA-Cups (1996).

13,50 Mio. € Ablöse ließ sich der FC Bayern 2011 die Dienste von Jerome Boateng kosten. Erst ein Jahr zuvor schloss sich der Abwehrspieler Manchester City an. Seine Zeit beim FC Bayern war eine echte Erfolgsgeschichte. Boateng entwickelte sich auf Anhieb zum Stammspieler und avancierte zu einem der besten Innenverteidiger der Welt. Zwischen 2011 und 2021 lief er 363 Mal für den FCB auf und sammelte Titel en masse: 9 Mal Deutscher Meister, 5 Mal DFB-Pokalsieger, 5 Mal Superpokalsieger, 2 Mal Champions-League-Sieger, 2 Mal Klub-Weltmeister und 2 Mal UEFA Supercupsieger. Auch wenn er in seinen letzten beiden Spielzeiten des Öfteren für Negativ-Schlagzeilen außerhalb des Platzes sorgte, gilt Boateng als einer der besten Defensiv-Transfers in der Bayern-Historie.

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Pepe Reina ist eine Institution im europäischen Fußball. Der mittlerweile 39-jährige Keeper steht noch immer zwischen den Pfosten – aktuell für Lazio Rom. Die Römer sind der 8. Profi-Klub des Spaniers. Auch beim FC Bayern machte Reina halt. 2014 zog es ihn vom FC Liverpool zum deutschen Rekordmeister. Er folgte dem Lockruf seines Landsmanns Pep Guardiola. In München blieb ihm allerdings nur der Posten der Nummer 2, an Manuel Neuer war kein Vorbeikommen. Lediglich 3 Mal kam er für die Münchner zum Einsatz, jeweils in der Bundesliga. 2014/15 gewann er mit dem Klub die Meisterschaft. Nach nur einer Spielzeit zog Reina weiter zum SSC Neapel, wo er sich wieder als Stammtorhüter etablierte.

Leroy Sané ist mit 60 Mio. € der zweitteuerste Einkauf in der langen Vereinsgeschichte des FC Bayern. 2020 überwies der FCB diesen Betrag (49 Mio. € Sockelablöse plus Boni) an Manchester City. Logisch, dass die Erwartungen an den Offensivspieler groß waren bzw. immer noch sind. Ganz gerecht werden konnte er diesen bislang nicht. Zwar kommt der mittlerweile 24-Jährige auf 51 direkte Torbeteiligungen in bislang 89 FCB-Pflichtspielen, zu oft pendelt der ehemalige Schalker aber zwischen Genie und Wahnsinn. Bärenstarke Spiele wechseln sich mit lustlosten Auftritten ab. Konstanz ist in seinen Leistungen ein Fremdwort. Noch ist seine Entwicklung mit Mitte 20 aber abgeschlossen, weshalb Fans und Verantwortliche weiterhin auf den ganz großen Durchbruch bei ihm hoffen.

Sané ist der bislang letzte Spieler, der aus der Premier League zum FCB wechselte. Zwar kam Omar Richards 2021 auch aus England nach München, allerdings vom Zweitligisten FC Reading.

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