Bayern München: Die Sparpolitik und ihre Konsequenzen

Bayern München: Die Sparpolitik und ihre Konsequenzen

An der Säbener Straße schwören sie auf ihr berühmt berüchtigtes Festgeldkonto. Über 200 Mio. € – so verkündeten es die FC Bayern-Bosse bei der letzten Jahreshauptversammlung Ende 2017 – schlummern dort. Die 10 Mio. €, die bislang für das kanadische Top-Talent Alphonso Davies draufgegangen sind, fallen da kaum ins Gewicht.

„Irgendwann“, kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Brustton der Überzeugung an. „werde der FC Bayern auch mal einen Transfer zwischen 80 und 100 Mio. € tätigen.“ Davon wirkt der Rekordmeister im Sommer 2018 weiter entfernt denn je. Erstmals seit der Saison 2008/09 führt die konservative Finanzpolitik sogar zu einem Transfer-Plus.

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Ein möglicher Abgang von Sebastian Rudy (hier geht es zum bwin Transfer-Update) in diesen Tagen würde die Einnahmen auf über 60 Mio. € steigern. In der bwin Redaktion haben wir uns die Frage gestellt: Wie erfolgreich war Bayern München in diesem Jahrtausend, wenn sich Uli Hoeneß und Co. nicht groß am Festgeldkonto bedient haben?

Saison 2000/01 – Ausgaben: 10 Mio. €

So wenig wie in diesem Jahr investierte der FC Bayern zuletzt zu Beginn des Jahrtausends. Wohlgemerkt zu einer Zeit, als Spieler durch 3 Tore in einem Spiel nicht kurzerhand ihren Marktwert verdreifachen konnten. Die Verpflichtung eines gewissen Willy Sagnol machte sich bezahlt. Trainer Ottmar Hitzfeld führte die Münchner – wenn auch auf den allerletzten Drücker am letzten Spieltag in Hamburg (1:1) – zur Meisterschaft und einige Tage später zum 4. Champions League-Titel.

Saison 2005/06 – Ausgaben: 11,2 Mio. €

Der Bärenanteil der Summe floss seinerzeit für den neuen Abwehrchef Valérien Ismaël nach Bremen. Julio dos Santos sowie Ali Karimi waren dagegen Schnäppchen. Negativ ausgewirkt hat sich der Sparkurs auch 4 Jahre später – inzwischen schwang Felix Magath das Zepter an der Säbener Straße – nicht. Bayern München marschierte mit 75 Punkten zum Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal.

Saison 2008/09 – Ausgaben: 0 Mio. €

Im Glauben an die Nachhaltigkeit der 93 Mio. € schweren Transfer-Offensive 2007 (Ribery, Klose, Toni) holten die Bayern im Folgejahr nur noch Tim Borowski und Hans-Jörg Butt zum Nulltarif. Dazu trat Coach Jürgen Klinsmann mit der Ich-mache-jeden-Spieler-besser-Maxime an – und scheiterte auf der ganzen Linie! Der Meistertitel ging nach Wolfsburg. In der Champions League kam das Aus gegen FC Barcelona (0:4/1:1) einem Offenbarungseid gleich.

Meist nur Joker: Tim Borowski ging im bayerischen Star-Ensemble unter!

Saison 2010/11 – Ausgaben: 17 Mio. €

Mit Neuzugang Luiz Gustavo aus Hoffenheim stürzte Bayern München auf Rang 3. Der von Jürgen Klopp erschaffenen Dortmunder Pressing-Maschine konnte man 2011 unter Trainer Louis van Gaal nicht viel entgegensetzen. 65 Zähler stellen die schlechteste Punkte-Ausbeute der letzten Jahre da.

Fazit: Der Rekordmeister wirkt nur bedingt verwundbar, wenn er keine große Summen investiert. Auch, weil die Münchner nicht bloß kurzfristig denken und sich erlauben können zu warten, bis Nationalspieler wie Leon Goretzka irgendwann ablösefrei zu haben sind. Eine Titel-Quote von 1.14 für die Saison 2018/19 (alle Bundesliga-Wetten) lässt auf einen erneuten Durchmarsch schließen.

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