FC Bayern München: Mal wieder Retter in der Not

FC Bayern München: Mal wieder Retter in der Not

Der FC Bayern ist der größte, polarisierendste Klub in Deutschland. Auswärtsspiele des Rekordmeisters sind so gut wie immer ausverkauft. Die vielen Millionen Fans verteilen sich über das ganze Land. Schon einige Male rückten die Münchner deshalb bei klammen Traditionsklubs zu sogenannten „Retterspielen“ an. So auch am 27. Mai beim 1. FC Kaiserslautern. Diesen anderen Vereinen half der FCB auch schon aus der Patsche.

Kaum zu glauben: 1998 duellierten sich die Pfälzer und die Bayern noch um die Meisterschaft, wenig später stand man sich sogar in einem Champions League-Viertelfinale gegenüber. 2003 ging es im Pokalendspiel (Alle Wetten zum Pokalfinale) in Berlin um den Titel. Mittlerweile sind die Roten Teufel in der 3. Liga angekommen. Wie viele Klubs zuvor kämpft der Absteiger hier um das finanzielle Überleben. Ende Mai kommt es – 2 Tage nach dem Pokalfinale – nun aus diesem Grund zu einem weiteren „legendären“ Match auf dem Betzenberg.

Zu diesen Retterspielen rückte der FC Bayern München in der Vergangenheit aus

2 Mal gegen Union

Gleich 2 Mal traten die Roten in Berlin bei Union an. 1997 und 2009 spülten die Zuschauereinnahmen an der Alten Försterei wichtige Gelder in die Kasse der Eisernen. Wer weiß? Vielleicht treffen in der nächsten Saison beide Klubs erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander.

Retter Uli

Im Jahr 2003 waren die Münchner auch aufmerksamkeitsstark im „Rettungseinsatz“. Ausgerechnet dem FC St. Pauli halfen Uli Hoeneß und Co. mit einem Benefizspiel aus der Patsche. Vielen ist noch immer Uli Hoeneß im Retter T-Shirt der Kiezkicker in Erinnerung. Der Heimatklub des damaligen Führungsspielers Michael Ballack, der VfB Chemnitz, kommt ebenfalls in den Genuss einer spielerischen Zuwendung. Der sächsische Landesligist saniert sich durch dieses Spiel nahezu komplett.

Kein Klub musste verschwinden

Auch als Darmstadt 98 (2008), Alemannia Aachen und Hansa Rostock (beide 2013) vor dem finanziellen Kollaps standen, reisen die Münchner zum Spiel an, um die Lücken zu stopfen. Die Zuschauereinnahmen betragen jeweils mehrere hunderttausend Euro. Während sich die Lilien und die Kogge immerhin bis heute im Profifußball halten, dümpeln die Aachener derzeit in der Regionalliga vor sich hin. Ganz aufgeben musste allerdings keiner der Klubs. Zuletzt rückte der Bayern-Tross vor 2 Jahren an den Bieberer Berg nach Offenbach aus. Die Kickers, immerhin Pokalsieger 1970, konnten so eine Finanzierungslücke schließen und die drohende Pleite abwenden.

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Betzenberg
Der FC Bayern München wird für ein volles Haus auf dem Betzenberg und eine stattliche Einnahme für den 1. FC Kaiserslautern sorgen.

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