FC Bayern: 4 Fragen und Antworten zu den Planspielen mit Oliver Kahn

FC Bayern: 4 Fragen und Antworten zu den Planspielen mit Oliver Kahn

Ob man es mit den Bayern hält oder nicht: Die Jahreshauptversammlungen des deutschen Rekordmeisters garantieren stets höchsten Unterhaltungswert. So auch die JHV 2018. Wirtschaftliche Rekorde, eine 12-minütige Generalabrechnung in Richtung der Bosse und auch die vielfach spekulierte Personalie Oliver Kahn kam erstmals öffentlich auf den Tisch. Die bwin Redaktion greift die wichtigsten Fragen zu den Kahn-Planspielen sowie den Machtverhältnissen auf:

1) Wann entscheidet sich die Zukunft von Karl-Heinz Rummenigge?

Laut Aussage von Uli Hoeneß noch vor Weihnachten. Dass der Vorstandschef noch 2 weitere Jahre hinten dranhängt, schien bis zur Jahreshauptversammlung nur Formsache. Der Gegenwind, der auch Rummenigge von Seiten der Mitglieder ins Gesicht bläst, könnte ihn womöglich noch mal ins Grübeln bringen. Lehnt der 63-Jährige eine Vertragsverlängerung ab, wäre der Weg in die Führungsriege für Oliver Kahn im nächsten Jahr frei. Andernfalls erst Anfang 2022.

2) Warum steigt Oliver Kahn nicht übergangsweise als Sportvorstand ein?

Die FC Bayern-Bosse wollen nicht riskieren, die Position des – von Hoeneß im August 2017 selbst installierten – Sportdirektors Hasan Salihamidzic zu schwächen. Die breite Öffentlichkeit sieht in „Brazzo“ meist den Befehls-Ausführer der beiden Alphatiere. „Es ist ein großes Stahlbad, das er durchmacht“, verteidigt Präsident Hoeneß seinen Lehrling (Vertrag bis 2020). „Oliver Kahn kommt nur dann in Frage, wenn Karl-Heinz aufhören sollte. Bis dahin werden wir uns in Ruhe gedulden und ihn warmhalten.“

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3) Lässt sich Kahn bis 2022 warmhalten?

Fraglich! Auf der Suche nach einem Sportdirektor handelte sich der Rekordmeister bereits im Sommer 2017 eine Absage des einstigen „Titan“ ein. Damals wie heute gilt: Angewiesen wäre Oliver Kahn auf den Vorstandsposten an den Säbener Straße nicht. Der 3-malige Welttorhüter ist als TV-Experte für das ZDF tätig, leitet eine eigene Stiftung sowie das Unternehmen Goalplay, seit kurzem Partner der DFL für die Torwartausbildung in China, Japan und den USA.

4) Wie revolutionswillig ist Uli Hoeneß nach der JHV?

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung gab der FCB-Präsident offen zu, wie sehr ihn die Wortspitzen eines Bayern-Fans („Umgang mit Ehrenspielführern, Speziwirtschaft“) getroffen hatten. Die Wagenburg-Mentalität wackelt. Deshalb wünscht sich Uli Hoeneß lieber einen Verbleib von Karl-Heinz Rummenigge. Und es ist davon auszugehen, dass dem 66-Jährigen das gelingt. Zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten und gefüllter Kriegskasse (ca. 200 Mio. €) will er den Umbruch anpacken und mittelfristig einen geordneten Übergang vorbereiten. Ob Hoeneß seinen eigenen Posten mittelfristig ebenfalls zur Verfügung stellt, bleibt Spekulation.

Gegenwind für Hoeneß: Der Bayern-Boss wurde von den Mitgliedern teilweise ausgebuht!

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