FC Bayern: Asien-Tour beendet - Gefahr im Verzug

FC Bayern: Asien-Tour beendet – Gefahr im Verzug

Nach 12 durchaus turbulenten Tagen in Asien kehrt der FC Bayern an die Säbener Straße zurück. Im Gepäck: Süß-saure Kritik, 3 verletzte Spieler und sportliche Probleme! Müssen sich die erfolgsverwöhnten FCB-Fans mit Blick auf den Saisonstart wirklich Sorgen machen? Wir arbeiten die Testspiel-Niederlagen auf und gehen in die Analyse.

Karl-Heinz Rummenigge versuchte es nach bestem Wissen und mit einer Portion bayerischer Selbstsicherheit. „Eine großartige Reise, ein totaler Erfolg. Alles wunderbar“, so das Fazit des Vorstandschefs. Aus Marketingsicht mag das natürlich zutreffen – die Bild berichtet von Einnahmen in Höhe von 14 Mio. €! Gänzlich übertünchen lassen sich damit aber andere Dinge nicht.

Anfällige Defensive gibt Rätsel auf

So lukrativ der Trip nach Singapur und China war, so wenig kam der Rekordmeister sportlich voran. Die hohen Temperaturen, verbunden mit der ungewohnten Luftfeuchtigkeit machten den Spielern zu schaffen. Es wurde weniger trainiert als sonst. Die Auftritte beim International Champions Cup passten ins Bild der Kritiker wie Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl. 0:4 gegen den AC Mailand, 2:3 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal und 0:2 gegen Inter Mailand.

Nur beim 3:2 gegen den FC Chelsea wusste die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti zu überzeugen. Nun stellt sich ja bei Testspielen immer wieder aufs neue die Frage nach der Aussagekraft. In unseren Augen ist dennoch eine gewisse Skepsis angebracht. Das sich der FC Bayern 9 Gegentore in 4 Partien – teilweise durch recht einfache Konter – einfängt, gibt Rätsel auf.

Ancelotti muss und wird seine Lehren daraus ziehen. Beispielsweise, dass David Alaba nicht umbedingt die beste Alternative für den angeschlagenen Jerome Boateng in der Innenverteidigung ist. Auf welchem Level sich das Team  eine Woche vor der ersten großen Bewährungsprobe wirklich bewegt, weiß der Italiener wohl nur selbst.

Flügelzange vor Supercup angeschlagen

Franck Ribery humpelt – Bilder, die den Bayern-Fans die Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Im DFL-Supercup tritt der FC Bayern am 5. August beim Pokalsieger Borussia Dortmund an. Bange Blicke richten sich auf das Lazarett an der Säbener Straße. Juan Bernat, nach im Mailand-Test erlittenen Syndesmosebandriss inzwischen operiert, ist definitiv kein Thema. Auch Franck Ribery (Sprunggelenk) und Mittelfeldregisseur Thiago (Wadenverletzung) waren vorzeitig aus dem Trainingslager abgereist.

Und wie steht es eigentlich um Arjen Robben? Der verletzungsanfällige Niederländer hatte die Asien-Tour erst gar nicht angetreten. Unsere Buchmacher erklären den Rekordmeister bei einer Quote von 1.91 zum Favoriten im insgesamt 6. Supercup zwischen Bayern und dem BVB. 2013 (4:2) und 2014 (2:0) konnte die Borussia den Münchnern zuletzt den ersten Titel der Saison wegschnappen. Überrascht das Team des neuen Trainers Peter Bosz, zahlt bwin eine 3.70-Quote.

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