FC Barcelona: Paulinho-Abgang vergrößert Mittelfeld-Sorgen

FC Barcelona: Paulinho-Abgang vergrößert Mittelfeld-Sorgen

Vor rund einem Jahr staunten die Fans des FC Barcelona nicht schlecht. Für 40 Mio. € holten die Katalanen Paulinho von Guangzhou Evergrande aus China. Nach nur einem Jahr wird der Transfer rückgängig gemacht. Der Brasilianer wechselt wieder nach Fernost und entscheidet sich somit für das Geld und nicht für die fußballerische Qualität. Damit werden die Mittelfeldprobleme des FC Barcelona noch deutlich verschärft.

Ein 28-jähriger Durchschnittspieler für 40 Mio. €? Diese Frage wird so einigen Anhängern des FC Barcelona im letzten Sommer durch den Kopf gegangen sein. Es ging um den Wechsel von Paulinho, der zuvor in Europa nur bei den Tottenham Hotspur unter Vertrag stand und dort nicht überzeugen konnte, zu dem Weltklub aus der spanischen Metropole. Doch der Brasilianer hat es allen gezeigt. Er stand in 34 Ligaspielen (alle La Liga-Wetten) auf dem Platz, erzielte dabei 9 Treffer und bereitete weitere 3 vor. Ein ordentlicher Wert für einen eher defensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler. Die Folge: Paulinho durfte mit der Selecao zur WM nach Russland. Auch dort gehörte der zentrale Mittelfeldspieler zur Stammformation. In allen 5 Partien stand er in der brasilianischen Startelf.

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Doppeltes Gehalt für Paulinho

Doch anstatt den Schwung der letzten Monate zu nutzen, wirft Paulinho seine Karriere ein 2. Mal weg. Nachdem er bereits von 2015 bis 2017 in China gekickt hat, geht er erneut in die Super League. Auch sein Arbeitgeber ist derselbe: Guangzhou Evergrande. Natürlich spielt hier vor allem das liebe Geld eine entscheidende Rolle. In Barcelona soll er laut Medienberichten zufolge 5,5 Mio. € pro Jahr kassiert haben, in China waren es bei seinem ersten Engagement bereits 7 Mio. €. Damit er nun erneut in die chinesische Hafenstadt Guangzhou wechselt, legten die Evergrande-Verantwortlichen noch ein paar Euro drauf. Paulinho soll nun rund 14 Mio. € jährlich kassieren.

Fehlende Breite im zentralen Mittelfeld

Gilt als heißester Anwärter für einen Wechsel zum FC Barcelona – Adrien Rabiot (m.)

Für Barca lohnt sich der Wechsel finanziell enorm. Rund 50 Mio. € sollen die Chinesen nach Spanien überweisen. Somit hatten die Katalanen ein Jahr einen Spieler quasi zum Nulltarif, vielmehr haben sie noch Gewinn mit Paulinho gemacht. Doch sportliche ist der Abgang des Brasilianers ein Verlust. Auch weil mit Andres Iniesta ein weiterer wichtiger zentraler Mittelfeldspieler den Verein ebenfalls verlässt und Barca noch keinen Ersatz verpflichtet hat. Zwar stehen mit Ivan Rakitic, Sergio Busquets und Philippe Coutinho noch 3 Weltklasse-Spieler für diese Position zur Verfügung, doch dahinter wird es eng. Denis Suarez und Andre Gomes konnten ihre Qualität in der Vergangenheit nicht unter Beweis stellen. Barcelona muss definitiv noch einmal für diese Position auf dem Transfermarkt tätig werden.

Damit die Vakanz im Mittelfeld möglichst schnell wieder gefüllt wird, schaut sich Barca in ganz Europa um. In diesem Zuge werden aktuell die Namen Adrien Rabiot (Paris St. Germain), Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam) und Thiago Alcantara (FC Bayern) genannt. Allerdings ist Thiago inzwischen nur noch die 1b-Lösung der Katalanen. Viel mehr wollen sie Rabiot aus Paris loseisen. De Jong (21) wäre dagegen eher eine Zukunftslösung.

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