FC Arsenal: Gabriel Jesus auf den Spuren von Henry und van Persie

FC Arsenal: Gabriel Jesus auf den Spuren von Henry und van Persie

Der FC Arsenal London hat seinen neuen Mittelstürmer gefunden. Die Verpflichtung von Gabriel Jesus ist in trockenen Tüchern, der Brasilianer wird laut Vertrag in den kommenden 5 Jahren für die Gunners auf Torejagd gehen. Bei seinem neuen Verein tritt er in große Fußstapfen. In der Vergangenheit liefen im Arsenal-Angriff große Namen auf.

Arsenal-Coach Mikael Arteta und der neue Stürmer arbeiteten schon bei Manchester City zusammen. Damals war Arteta noch Co-Trainer, ingesamt erzielte der mittlerweile 25-Jährige für die Skyblues in 233 Spielen 95 Treffer und lieferte 46 Assits. Die Statistiken sind zwar nicht von schlechten Eltern, allerdings haben im Emirates schon ganz andere Namen geliefert.

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Erst Henry, dann van Persie

Im Jahr 1999 wechselte der junge Thierry Henry zum FC Arsenal. Trainer Arsene Wenger formte seinen Landsmann zu einem echten Weltklasse-Stürmer. Gleich 4 Mal wurde der Welt- und Europameister Torschützenkönig der Premier League, in den Jahren 2004 bis 2006 schaffte er sogar den Hattrick in Sachen Torjäger-Kanone. Als der Franzose ein Jahr später dem Lockruf des FC Barcelona folgte, hatten die Gunners den würdigen Nachfolger schon in den eigenen Reihen.

In der ersten Saison nach Henry spielte erst Emmanuel Adebayor mit 24 Treffern die beste Spielzeit seiner Karriere, danach ging der Stern von Robin van Persie auf. Der Niederländer wechselte 2004 im zarten Alter von nur 20 Jahren zu den Gunners, hatte aber im Schatten der damaligen Stars wie Henry, Dennis Bergkamp oder Robert Pires aber genügend Zeit, sich zu einem der besten Angreifer der Welt zu entwickeln. In der Spielzeit 2011/12 erzielte er 30 Treffer, nach dem überragenden Jahr und insgesamt 132 Treffern in 278 Spielen ging er für mehr als 30 Mio. Euro zu Manchester United (alle Wetten zur Premier League).

Sanchez und Giroud

Nachdem van Persie den Verein verließ, waren die fetten Jahre bei Arsenal vorbei. In der Champions League war 5 Mal in Serie im Achtelfinale Endstation, eine echte Chance auf die Meisterschaft bestand nie. Ein Lichtblick in dieser Zeit war Alexis Sanchez. Der Chilene schnürte für die Gunners insgesamt 3,5 Jahre die Schuhe und erzielte für keinen anderen Verein so viele Tore wie für Arsenal (80). In den Jahren von 2013 bis 2016 wechselte Sanchez sich als bester Torschütze der Saison mit Olivier Giroud ab. Der Franzose kostete die Londoner 2012 nur 12 Millionen Euro, die Ablöse spielte er mit 105 Treffern in 253 Einsätzen leicht wieder ein. Zu dieser Zeit lief auch ein gewisser Lukas Podolski im Emirates auf. Beim FC Arsenal wurde „Prinz Peng“ nie so richtig glücklich, traf in 81 Spielen aber immerhin 31 Mal.

Aubameyang

31 Mal traf auch Pierre-Emerick Aubameyang für den FC Arsenal – allerdings in nur einer Saison. Nachdem der FC Arsenal den Gabuner für die stolze Summe von knapp 64 Millionen vom BVB loseisen konnte, holte sich der Gabuner in der Spielzeit 2018/19 mit 22 Treffern die Torjäger-Kanone der Premier League. „Auba“ traf zuverlässig, fiel aber auch immer wieder durch Undiszipliniertheiten auf. Nach Stress mit Trainer Arteta wechselte er zum FC Barcelona und Arsenal war wieder auf der Suche nach einem Mittelstürmer. Mit Gabriel Jesus haben sie ihn gefunden. Liefert er wie seine Vorgänger, ist für die Gunners die ersehnte Rückkehr in die Champions League drin.

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