Ex-BVB-Star Lucas Barrios spielt jetzt für den Maradona-Klub

Ex-BVB-Star Lucas Barrios spielt jetzt für den Maradona-Klub

Im Sommer 2009 kam ein Spieler in die Bundesliga, der mit seinem untrüglichen Tor-Instinkt bestens in das Konzept vom „Vollgas-Fußball“ des Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund passte: Lucas Barrios. „La Pantera“, der Panther, wie der Argentinier in seiner Heimat genannt wird, avancierte beim BVB zum Torjäger und Publikumsliebling. Inzwischen spielt Barrios wieder in Argentinien. Ob und wann er für seinen neuen Klub erstmals netzen wird, ist mitten in der Corona-Krise völlig offen.

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Nach einer echten Vereins-Odyssee heuerte Lucas Barrios, inzwischen 35 Jahre alt, im Januar 2020 beim Club de Gimnasia y Esgrima La Plata an. Der Verein aus der argentinischen Superliga wird von Fußball-Idol Diego Armando Maradona (59) trainiert. Für Barrios erfüllte sich also im fast biblischen Stürmer-Alter der Traum, den wohl jeder Profi in Argentinien hat: Einmal mit dem größten und schillerndsten Fußballer zusammen zu arbeiten, den das Land jemals hervorbrachte.

Lucas Barrios: Erfolgreich in fremdem Nationaltrikot

In der argentinischen Nationalmannschaft (Albiceleste) blieb Barrios dies verwehrt. Für sein Geburtsland absolvierte er kein einziges Länderspiel und nahm daher Anfang April 2010 – noch in Diensten des BVB – die paraguayische Staatsbürgerschaft an. Anders als bei in Deutschland eingebürgerten Fußball-Legionären wie Paulo Rink (Brasilien, 13 Länderspiele / 0 Tore) oder Sean Dundee (Südafrika / Nur 1 A2-Länderspiel) zahlte sich dieser Schritt für „La Pantera“ aus.

Paraguays Nationaltrainer Gerardo Martino berief ihn in den WM-Kader 2010. Bei der Weltmeisterschaft in Südafrika wurde er in allen 5 Spielen Paraguays eingesetzt und lieferte eine Tor-Vorarbeit. Im Achtelfinal-Elfmeterkrimi gegen Japan (5:3) in Pretoria verwandelte Barrios seinen Strafstoß. Im Viertelfinale scheiterten Barrios und Co. am späteren Weltmeister Spanien. Für La Albirroja, wie das Team in Paraguay genannt wird, absolvierte er 35 Länderspiele (9 Tore). Sein größter Erfolg im eigentlich fremden Nationaltrikot war Platz 2 bei der Copa América 2011 in Argentinien, wo er am 13. November 1984 in San Fernando geboren wurde.

2009: Als Klopp den „Panther“ holte

Barrios rückte bei Borussia Dortmund nach 37 Liga-Toren in 28 Spielen für CSD Colo-Colo in Chile in den Fokus. Der BVB verpflichtete den besten Torjäger des Kalenderjahres 2008 am 26. Juli 2009 für nur 4,2 Mio. € Ablöse. Bei seinem Abgang aus Dortmund spielte er mit 8,5 Mio. € mehr als das Doppelte ein. Barrios schlug in Dortmund voll ein. In 102 Pflichtspielen für die Borussia gelangen ihm 49 Tore, davon 39 in der Bundesliga. Er wurde 2-mal mit dem BVB Deutscher Meister (2011, 2012) sowie DFB-Pokalsieger 2012.

Barrios: „Ich hatte die beste Zeit beim BVB“

Im 2. Meisterjahr mit den Schwarzgelben erhielt er zunehmend Konkurrenz von einem gewissen Robert Lewandowski. Die Folge: Barrios verließ die Bundesliga in Richtung China. „Dortmund war die beste Zeit meiner Karriere“, erzählte Lucas Barrios Anfang 2020 im Format Von Borusse zu Borusse auf den BVB-Social-Media-Kanälen. Könnte man so sehen. Nach dem Abschied aus Westfalen wurde Barrios, der schon vor seinem Engagement in Dortmund 7 Profi-Stationen hinter sich hatte, endgültig zum Fußball-Globetrotter. Er spielte seitdem für 9 Klubs. Dazu gehörten u. a. sein früherer Arbeitgeber Colo-Colo (2018), der HSC Montpellier in Frankreich, Spartak Moskau in Russland und Gremio Porto Alegre in Brasilien. Mit Gremio (2017) und zuvor 2013 mit Guangzhou Evergrande in China gewann er die Copa Libertadores und die AFC Champions League, die höchsten Vereinswettbewerbe in Südamerika und Asien.

Der BVB-Abschied machte Barrios endgültig zum Job-Hopper

Seit 2018 blieb Lucas nie länger als ein Jahr bei einem Verein. Sein Vertrag beim Maradona-Klub läuft bis zum 31. Dezember 2020. Die Bilanz bei Gimnasia ist schmal. „El Diego“ setzte ihn bislang nur 3-mal in der argentinischen Superliga ein. Argentiniens Liga setzte am 17. März 2020 ihren Spielbetrieb aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie aus. Mindestens bis zum 30. März 2020 ruht auch am La Plata der Ball.

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Sein größter Erfolg: Am 29. November 2017 bejubelt Lucas Barrios (l.) mit den Fans von Gremio Porto Alegre im argentinischen Lanus den Gewinn der Copa Libertadores.
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