Comeback beim Ex-Klub

Europäische Top-Ligen: Comeback beim Ex-Klub ist in Mode

Die Sommer-Transferphase ist in vollem Gange. Tagtäglich gibt es von den Vereinen neue Vollzugsmeldungen. Auch große Stars gingen bereits über die Ladentheke. Was besonders auffällt: In gleich mehreren Fällen zog es die Akteure zurück zum Ex-Klub. Das vertraute Umfeld und das Wissen, in diesem bereits Leistung geliefert zu haben, macht das Comeback beim ehemaligen Arbeitgeber so reizvoll.

Noch bis zum 31. August ist das Transferfenster geöffnet. Bereits jetzt wurden ein paar große Deals abgeschlossen. Dazu gehören sicherlich die Wechsel von Erling Haaland zu Manchester City (60 Mio. €), von Aurélien Tchouameni zu Real Madrid (80 Mio. €), von Darwin Nunez zum FC Liverpool (75 Mio. €) und von Sadio Mané zum FC Bayern (32 Mio. €).

Dein Startvorteil: Die 100 € Joker-Wette!

Für besondere Aufmerksamkeit sorgten allerdings die folgenden Transfers, in denen sich die Spieler stets zum Ex-Klub zog. Das scheint ein Muster in dieser Transferperiode zu sein.

Diese Spieler geben 2020/23 ihr Comeback beim Ex-Klub

Paul Pogba (Juventus Turin)

Bei Manchester United war der Franzose nicht mehr gewollt, die Alte Dame nimmt ihn mit Kusshand zurück. Bereits zwischen 2012 und 2016 lief Pogba für Juventus auf, war in 177 Pflichtspielen an 74 Treffern direkt beteiligt. Im Trikot der Bianconeri ging sein Stern auf. Jetzt will er in Turin seine etwas ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung bringen.

Romelu Lukaku (Inter Mailand)

Erst im vergangenen Sommer wechselte Romelu Lukaku von den Nerazzurri für 113 Mio. € zum FC Chelsea. An der Stamford Bridge wurde der Belgier unter Thomas Tuchel allerdings nicht glücklich, erzielte lediglich 8 Treffer in der Premier League (alle Premier League Wetten). In dieser Woche erfolgte der Wechsel zurück zu Inter – zunächst für ein Jahr per Leihe. Eine Kaufoption besitzen die Mailänder nicht.

Alexandre Lacazette (Olympique Lyon)

Der FC Arsenal wollte den Vertrag mit dem Stürmer nicht verlängern, also endete in diesem Sommer das 5-jährige England-Abenteuer des Franzosen. Und was liegt nach einem Ausland-Engagement näher auf der Hand als die Rückkehr in die Heimat? Nichts! Das dachte sich auch der mittlerweile 31-jährige Goalgetter und kehrt zurück zu Olympique Lyon. Für OL lief Lacazette bereits zwischen 2009 und 2017 auf.

Corentin Tolisso (Olympique)

Den gleichen Schritt wie Lacazette vollzieht auch Tolisso. Mit dem FC Bayern fand der 27-Jährige keine Übereinkunft für eine Vertragsverlängerung, also gehen beide Parteien nach 5 gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Zunächst schloss der Franzose ein Comeback bei seinem Ex-Klub aus, da dieser nicht in der Champions League spielt. RMC Sport und L’Equipe berichten jetzt allerdings von der feststehen OL-Rückkehr. Bei seinem Jugendklub soll der Spieler einen Vertrag bis 2027 erhalten.

Matthias Ginter (SC Freiburg)

Bereits seit vergangenen Dezember stand fest, dass der deutsche Nationalspieler Borussia Mönchengladbach verlassen wird. Bayern München, der BVB und Inter Mailand wurde als neuer Arbeitgeber des 28-Jährigen gehandelt. Ein klarer Fall von „Denkste“! Überraschend heuert Ginter auf dem Zenit seines Könnens bei seinem Ausbildungs-Klub SC Freiburg an. Dort durchlief er diverse Jugend-Abteilungen und schaffte in seiner Zeit bei den Profis (2012-2014) den Sprung ins DFB-Team. Jetzt peilt er ein Karriereende im Breisgau an. Das sagte er dem Kicker: „Man solle niemals nie sagen im Fußball, aber ich hoffe, dass es für beide Seiten gut funktioniert, dass ich nicht mehr wechseln muss.

X